Anleitung: Bilder aufhängen wie?

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Das Aufhängen von Bildern ist im Prinzip nicht schwer und kann von jedem durchgeführt werden, der in der Lage ist, einen Nagel gerade in die Wand zu schlagen. Dennoch ist es ratsam beim Bilder Aufhängen einige Tipps zu beachten, damit auch der gewünschte optische Effekt durch die Bilder erreicht wird.



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  • Zuerst mal muss ein geeigneter Platz an der Wand gefunden werden, an dem das betreffende Bild richtig zur Geltung kommt. Bilder sollte man möglichst in Augenhöhe aufhängen, um die optimale Wirkung zu erzielen. In Museen werden Bilder meistens mit einem Abstand von 145 cm vom Boden bis zur Bildmitte aufgehängt. Man kann als ideale Höhe zum Bilder Aufhängen auch den Goldenen Schnitt heranziehen. Dabei wird die Wand in einer Höhe von ca. 60 % der Gesamthöhe markiert und das das der obere Rahmen ca. 40% über der Markierung liegt.
  • Nachdem man die optimale Höhe zum Bilder Aufhängen festgelegt hat, geht es darum eine geeignete Position an der Wand zu finden. Am besten ist es, wenn man sich eine zweite Person zur Hilfe nimmt, die das Bild an der Wand positioniert und man selber achtet auf die Wirkung des Bildes. Wichtig dabei ist, dass man auch unterschiedliche Beleuchtungsverhältnisse ausprobiert.
  • Bei einer weißen Wand lässt sich die Wirkung eines Bildes recht einfach beurteilen und man kann beim Bilder aufhängen relativ wenig falsch machen. Wenn die Wand allerdings mit einer Mustertapete tapeziert ist, so ist es ratsam ein  Passpartout zu verwenden, damit das Bild richtig wirken kann.
  • Bilder kann man natürlich auch in Gruppen aufhängen. Dabei ist es ratsam die einzelnen Bilder an einer Kante im Raum auszurichten.



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Des weiteren ist es wichtig auch auf die technische Ausführung beim Bilder Aufhängen zu achten:

  • Bilder kann man mit Nägeln oder auch mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigen. Da allerdings elektrische Leitungen in den Wänden verlaufen, ist es sehr ratsam einen Leitungsfinder zu verwenden, um einen geeigneten Punkt für den Nagel oder die Schrauben zu finden.
  • Zuerst prüft man die Tragfähigkeit der Wand. Wenn die Oberfläche porös ist, so ist die Wand nur für sehr leichte Bilder geeignet. Man kann probeweise einen Nagel ca. 1-2 cm tief in die Wand einschlagen und diesen dann belasten.
  • Schwere Bilder sollten immer mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt werden. Nur bei Holzwänden kann man auf Dübel verzichten und nur Schrauben oder Nägel zum Aufhängen der Bilder verwenden.
  • Damit die Bilder nicht schief aufgehängt werden, ist eine Wasserwaage bei dieser Arbeit sehr zu empfehlen.



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  • Wer beim Bilder Aufhängen auf Hammer und Nagel verzichten will, der kann Bilder auch an Bilderleisten befestigen, die vorher mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt werden. Diese Art Bilder zu befestigen bietet sich vor allem bei Bildern im selben Format an. Bilderleisten haben den Vorteil, dass man die Bilder sehr schnell austauschen kann.