Anleitung: Fensterbank montieren

Zurück zu Altbausanierung: Teil 5

Das Montieren einer Fensterbank erfordert Fachkenntnisse und sollte deshalb nur von versierten Heimwerkern durchgeführt werden. Der Einbau der inneren Fensterbänke ist in der Regel einfacher, da man keinen Neigungswinkel benötigt, der gewährleistet, dass das Regenwasser vom Gebäude weg fließt. Zudem ist keine wasserdichte Montage der Fensterbank erforderlich. Auch Wärmebrücken müssen unbedingt vermieden werden, so dass eine Montage von einem Fachmann ausgeführt werden sollte.



Anzeige

Wenn man im Innenbereich eine Fensterbank montieren will, so sollte man Materialien wie Holz oder Kunststoff wählen, die leicht zu bearbeiten sind und bei denen die Gefahr gering ist, dass sich Wärmebrücken bilden. Natursteine wie Marmor oder Granit sind auch für versierte Heimwerker zur Montage als Fensterbank eher ungeeignet, da diese nur mit speziellen Werkzeugen bearbeitet werden können. Zudem kann es bei einer nicht fachgerechten Montage zur Kondenswasserbildung und zu Wärmebrücken kommen.

Fensterbank montieren innen und aussen

  • Nach der Montage des Fensters werden zuerst die überstehenden Montageschaumreste vorsichtig mit einem Cuttermesser entfernt.
  • Damit der Abschluss der Fensterbank zu Fensterrahmen hin ordentlich aussieht, bringt man an dem Rahmen Leibungsprofile an, so dass man problemlos zum Profil hin putzen kann.



Anzeige

  • Als nächstes wird die Fensterbank passgenau zugesägt und so eingepasst, dass diese keine Berührung mit der äußeren Fensterbank hat, da ansonsten Wärmebrücken entstehen.
  • Nun wird die Fensterbank mit einer Wasserwaage genau ausgerichtet, wobei ein leichtes Gefälle vom Fenster weg, eingerichtet werden sollte. Die Fensterbank selbst wird mit Holzklötzen unterlegt. Der Zwischenraum wird mit Montageschaum ausgesprüht. Damit sich die Fensterbank durch den Druck des Montageschaumes nicht hebt, muss diese entweder in der Fensterleibung verkeilt oder mit Gewichten beschwert werden.

Das Montieren einer Fensterbank im Aussenbereich ist weitaus schwieriger. Die Fensterbank muss absolut wasserdicht angebracht werden, damit kein Regenwasser in das Gebäude eindringen kann. Die Fensterbank sollte die Gebäudefassade um ca. 4-5 cm überragen, damit das abtropfende Regenwasser nicht an der Hauswand hinunter rinnt und diese durchfeuchtet. Eine Neigung vom Gebäude weg  von ca. 4-5% ist empfehlenswert, um Feuchteschäden am Gebäude zu vermeiden. zudem muss die Fensterbank von unten über eine Wärmedämmung verfügen, damit keine Kältebrücken entstehen. Zum dauerhaften Befestigen der Fensterbänke ist Montageschaum im Aussenbereich eher ungeeignet. In der Regel werden die Fensterbänke aussen im Mörtelbett verlegt oder im Fall von Natursteinfensterbänken mit Natursteinkleber angebracht.



Anzeige