Anleitung: Gartenmauer mauern

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Alternativ zu einem herkömmlichen Gartenzaun kann man auch eine Gartenmauer mauern. Bevor man allerdings mit der Arbeit beginnt, ist es ratsam sich bei der zuständigen Baubehörde über die erlaubte Höhe der Gartenmauer zu erkundigen. Wenn die baurechtlichen Vorschriften abgeklärt sind, kann man mit dem Gartenmauer mauern beginnen. Bei dieser Arbeit sollte man folgende Punkte beachten:



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  • Damit keine Risse und Setzungsschäden an der Mauer entstehen können benötigt man ein geeignetes Fundament. Das Fundament für die Gartenmauer muss in jedem Fall frostsicher gegründet sein. Dazu hebt man das Erdreich im Bereich der Mauer bis auf eine frostsichere Tiefe aus. Damit die Gartenmauer gerade wird, ist es ratsam, dass man schon beim Bau des Fundamentes eine Richtschnur spannt. Der mit Hilfe der Richtschnur ausgehobene Graben wird dann ca. zur Hälfte mit einem wasserdurchlässigen Sand/ Kiesgemisch aufgefüllt. Dieses Sand/ Kiesgemisch wird dann mit einem Stampfer oder einer Rüttelplatte schichtweise verdichtet. Der Rest des Grabens wird mit B15 Beton aufgefüllt, der mit Baustahl bewährt wird.
  • Nach dem Trocknen des Betons kann man mit dem Gartenmauer mauern beginnen. Dazu spannt man wieder eine Richtschnur, die sich an einer Stange in der Höhe verstellen lässt. Entlang dieser Richtschnur trägt man eine ca. 3 cm starke Mörtelschicht auf das Fundament auf. Für den Fall, dass die Gartenmauer aus Natursteinen gemauert werden soll, ist es ratsam speziellen Natursteinmörtel zu verwenden. Herkömmlicher Zementmörtel bildet bei Natursteinen unschöne Ausblühungen, die durch die Verwendung von  Trasszementmörtel verhindert werden können.



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  • In diese Mörtelschicht wird die erste Steinreihe verlegt und mit einem Gummihammer vorsichtig fest geklopft. Dabei muss der korrekte Sitz der  Steine mit einer Wasserwaage kontrolliert werden. Mauersteine, die zu hoch liegen können durch Klopfen mit dem Gummihammer ausgerichtet werden. Der Verlauf der Mauersteine wird auch an der Richtschnur ausgerichtet. Die Stoßfugen zwischen den Mauersteinen werden sorgfältig mit Mörtel verfüllt.
  • Nun kann man die zweite Reihe der Gartenmauer mauern. Dazu schiebt man die Richtschnur bis auf die Höhe der zweiten Steinreihe. Dann trägt man auf die erste Mauersteinreihe eine ca. 1,5 cm starke Mörtelschicht auf. Nun kann man die zweite Reihe Mauersteine in der Mörtelschicht verlegen. Wichtig ist, dass die zweite Steinreihe mit einem Versatz zur ersten Steinreihe verlegt wird, damit keine Risse in der Gartenmauer entstehen können. Die nächsten Steinreihen werden auch die selbe Weise gemauert, wie oben beschrieben. Wichtig beim Gartenmauer mauern ist, dass die Mauersteine immer mit einem Versatz zur vorherigen Reihe gemauert werden. Der senkrechte Stand der Gartenmauer sollte beim Mauern immer wieder mit einer Wasserwaage kontrolliert werden.



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Alle Angaben ohne Gewähr!