Anleitung: Kellerdecken isolieren

Zurück zu Abdichten & Isolieren: Teil 1

Bei einem Neubau wird die Kellerdecke in der Regel beim Bau isoliert, so dass ein nachträgliches Kellerdecken isolieren nicht notwendig ist. Anders sieht es bei Altbauten aus, hier besteht häufig dringender Handlungsbedarf, da durch eine nicht isolierte Kellerdecke sehr viel Wärmeenergie verloren geht. Durch eine Kellerdeckenisolierung kann man 5-10% der Wärmeenergie einsparen.



Anzeige

Am besten ist es, wenn dass Kellerdecken isolieren von der Oberseite gemacht wird. In den Wohnräumen ist der Verlust der Geschoßhöhe durch das Dämmmaterial nicht so bedeutend, da diese in den meisten Fällen recht hohe Geschoßhöhen besitzen. Im Keller hingegen sind die Geschoßhöhen in der Regel nicht so hoch, so dass durch dass Kellerdecken isolieren häufig der Keller so niedrig wird, dass dieser nur noch eingeschränkt nutzbar ist.

Anleitung: Kellerdecken richtig isolieren Kellerdeckenisolierung

Beim Kellerdecken von oben isolieren werden Dämmplatten aus Hartschaum verlegt, auf die dann eine Trennschicht aufgebracht wird. Dann folgt das verlegen des Estrichs. Für einen Laien sind diese Arbeiten kaum zu bewerkstelligen, so dass man diese Arbeit besser eine Fachfirma machen lässt. Natürlich kann man durch modere Dämmstoffe, die schon bei geringer Dämmschichtstärke eine gute Wärmedämmung besitzen eine Kellerdecke auch von unten isolieren.



Anzeige

Im Fachhandel sind dazu spezielle Dämmplatten aus Steinwolle erhältlich die so beschichtet sind, dass man diese an der Kellerdecke verkleben kann. Bevor man mit dem Kellerdecken isolieren anfangen kann, muss die Decke zuerst gründlich gereinigt werden. Dabei sind lose Beton oder Mörtelreste zu entfernen. Auch Gußgrate, die häufig beim Gießen des Betons entstehen müssen beseitigt werden. Die Gussgrate lassen sich am besten mit Hammer und Meissel oder mit einem leichten Abbruchhammer bzw. Bohrhammer beseitigen. Als nächstes rührt man den Klebspachtel mit Wasser an. Die Konsistenz des Klebespachtels sollte so beschaffen sein, dass dieser beim Umdrehen der Spachtelkelle  nicht herunter tropft bzw. abfällt. Es dürfen sich auch keine Klumpen in der Spachtelmasse befinden, daher sollte man diese nicht von Hand, sondern mit einem Rührgerät anrühren. Wenn die Kellerdecke eben ist, kann man die Spachtelmasse  mit einem 10 mm Zahnspachtel auf den Dämmplatten auftragen und diese dann zum Kellerdecken isolieren an die Decke pressen. Die Platten sollten beim Isolieren im Verbund verlegt werden, so dass keine Kreuzfugen entstehen. Des weiteren ist beim Kellerdecken isolieren darauf zu achten, dass die Flanken der Isolierplatten frei von Klebstoff bleiben, da ansonsten Fugen zwischen den Isolierplatten entstehen, die die Wärmedämmung beeinträchtigen.



Anzeige

Für den Fall, das die Kellerdecke uneben ist, sollte der Klebspachtel im Punkt – Wulst Verfahren auf die Isolierplatten aufgetragen werden. Dazu bildet man an den Seiten rings um die Platten einen Wulst aus und in der Mitte der Isolierplatten trägt man mehrere Kleberkleckse auf. Zum Kellerdecken isolieren werden die Platten dann auf die gleiche Weise wie oben beschrieben verlegt.