Anleitung: Tapete zum streichen

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Wem das Tapezieren schwer fällt, der kann auch auf eine Tapete zum Streichen, eine sogenannte Streichtapete zurückgreifen. Seit einiger Zeit werden Tapeten zum Streichen im Fachhandel angeboten. Im Prinzip sind Streichtapeten ähnlich wie ein Streichputz. Die Struktur der Streichtapete wird allerdings nicht durch Sand oder feine Kiespartikel wie es beim Streichputz der Fall ist, erzeugt sondern aus Fasern, die aus Baumwolle, Seide oder Kunststoff bestehen können.



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Die unterschiedliche Struktur der Streichtapete wird dabei durch verscheiden große Faserpartikel erzeugt. Mit einer Tapete zum Streichen hat man die Möglichkeit, die Wand sehr individuell zu gestalten. Durch die Verwendung von unterschiedlichen Streichwerkzeugen kann man optisch sehr interessante Strukturen erzeugen. Wer Erfahrungen bei der, Verarbeitung von Streichputz hat dem wird das Arbeiten mit der Streichtapete keine Probleme bereiten. Beim Auftragen der Streichtapete sollte man folgende Punkte beachten:

Streichtapete Erfahrungen, Verarbeitung

  • Mit einer Tapete zum Streichen kann man keine Unebenheiten, Risse oder Löcher in der Wand ausgleichen. D.h. wenn sich Risse oder Löcher in der Wand befinden, so müssen diese zuerst mit Spachtelmasse verspachtelt und geglättet  werden.
  • Wenn der Untergrund porös oder stark saugend ist, so muss dieser mit einem geeigneten Tiefengrund vorgestrichen werden.
  • Bevor man die Streichtapete auftragen kann, muss diese gut durchgerührt werden, damit sich die Faserpartikel gleichmäßig verteilen.



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  • Das Auftragen der Tapete erfolgt mit unterschiedlichen Streichwerkzeugen wie Pinsel, Bürste und Farbrolle, wobei man vor dem eigentlichen Streichen zuerst etwas auf einer Gipskartonplatte oder einer Hartfaserplatte die unterschiedlichen Werkzeuge ausprobieren sollte, damit man eine Vorstellung erlangt, welche Strukturen möglich sind. Wenn man genügend Erfahrungen gesammelt hat kann man mit dem Streichen beginnen.