Anleitung: Wandfarbe mischen

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Im Farbhandel kann man sich aus verschiedenen Farbpaletten eine individuelle Wunsch Wandfarbe mischen lassen. Die Wandfarbe wird mit Hilfe eines Computers und einer vollautomatischen Mischmaschine gemischt. Dies hat den Vorteil, dass man bei Bedarf die Wandfarbe problemlos nachbestellen kann.



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Zum Mischen der Wandfarbe sind den einzelnen Farben Nummern zugeteilt, so dass der Computer anhand der Nummern und der Gebindegröße das genaue Mischungsverhältnis ermitteln kann. Wichtig ist, dass  man sich  den Farbcode notiert, so dass es bei Bedarf möglich ist, den genauen Farbton wieder zu mischen. Insbesondere bei einer Renovierung ist es wichtig das genaue Mischungsverhältnis der Wandfarbe zu kennen. Die Wandfarbe mischen kann man natürlich auch selber. Allerdings ist der große Nachteil beim selber Mischen der Wandfarbe, dass man den Farbton niemals hundertprozentig reproduzieren kann, so dass beim Ausbessern der Farbe immer Streifen bzw. Farbübergänge entstehen.

Wandfarbe mischen

D.h. wenn Renovierungsarbeiten fällig werden, muss in der Regel der ganze Raum neu gestrichen werden. Trotzdem hat selber Mischen der Wandfarbe auch einen großen Vorteil, denn man kann vor Ort den Farbton optimal an das Zimmer anpassen und auch  die dort herrschenden Lichtverhältnisse berücksichtigen. Zudem hat man die Möglichkeit eine kleine Fläche an der Wand mit der gemischten Wandfarbe zu streichen, so dass man die Wirkung genau beurteilen kann. Wer  sich für das selber Mischen der Wandfarbe entschieden hat, der sollte folgende Punkte beachten:

  • Bevor man eine geeignete Wandfarbe mischen kann, muss der genaue Farbbedarf ermittelt  werden. Dazu ist es erforderlich, die Quadratmeterzahl der einzelnen Wände auszumessen. Dann entnimmt man die Durchschnittsverbrauchswerte, die der Farbhersteller auf jedem Farbkübel angibt und errechnet den Farbbedarf.



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  • Als nächstes ist es ratsam den Untergrund zu begutachten. Bei sehr saugstarken Untergründen ist ein Anstrich mit einem Tiefengrund empfehlenswert, damit sich der Farbverbrauch in Grenzen hält und die Herstellerangaben für den Farbbedarf verlässlich herangezogen werden können.
  • Nun kann man die errechnete Menge an weißer Farbe in einem Fachgeschäft kaufen.
  • Um das Mischungsverhältnis mit den Grundfarben der Abtönfarbe zu ermitteln ist eine Farblehre sehr nützlich. Diese Zeigt an, in welchem Verhältnis die einzelnen Grundfarben gemischt werden müssen, um den gewünschten Farbton zu erhalten.
  • Als nächstes vermischt man die dominante Abtönfarbe mit der weißen Grundfarbe entsprechend der Farblehre. Dann werden dieser Farbmischung die anderen benötigten Abtönfarben schrittweise in der vorgegebenen Menge hinzugefügt und vermischt.
  • Die Farbmengen der einzelnen Farben sollte man sich genau notieren, damit man die Farbmischung bei Bedarf wieder herstellen kann.



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  • Damit die Wandfarbe eine gleichmäßige Konsistenz bekommt, ist es empfehlenswert, diese mit einem elektrischen Farbrührgerät zu mischen, bevor man mit dem Streichen der Wände beginnt.