Autopoliermaschine

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Autopoliermaschinen arbeiten mit einem  rotierenden Polierteller, auf den die Polierhaube aufgespannt wird. Die Polierhaube kann aus Fell oder Kunstfell bestehen. Für das Polieren mit der Autopoliermaschine benötigt man 2 Polierhauben. Mit der ersten Polierhaube wird das Polierwachs auf den Autolack aufgetragen, mit der zweiten Polierhaube wird das getrocknete Polierwachs wieder abgezogen. Auf diese Weise können Flecken und kleine Kratzer im Autolack beseitigt werden.  Beim Kauf einer Autopoliermaschine sollte man auf folgende Punkt achten:



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  • Die Leistung der Autopoliermaschine sollte über 1000 W liegen, damit ein effektives Arbeiten möglich ist. Insbesondere bei der Verwendung von große Poliertellern ist eine hohe Leistung erforderlich, da ansonsten der Polierteller bei der Arbeit zu stark abgebremst wird.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Autopoliermaschine über eine elektronische Drehzahlregelung verfügt. Eine elektronische Drehzahlregelung ermöglicht es, die Drehzahl der Polierscheibe an die zu polierende Oberfläche anzupassen.
  • Der Handgriff der Autopoliermaschine sollte einen Rechtshand und einen Linkshandbetrieb ermöglichen.
  • Der Standard – Polierteller sollte mindestens einen Durchmesser von 160 mm besitzen. Ist die Autopoliermaschine mit einem zu kleinen Polierteller ausgestattet, wird die Arbeit sehr langwierig. Besonders beim Polieren von großen Flächen ist ein größerer Polierteller im Vorteil. Dennoch sollte es möglich sein, bei Bedarf einen kleinen Polierteller an der Autopoliermaschine zu montieren, mit dem man kleine Flächen, Ecken und Kanten effektiver polieren kann.



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Tipps zum Polieren mit der Autopoliermaschine:

  • Anfänger sollten besser eine niedrige Drehzahl beim Polieren mit der Autopoliermaschine wählen. Bei zu hoher Drehzahl der Polierscheibe kann bei unsachgemäßer Handhabung der Autolack Schaden nehmen. Profis hingegen können durchaus mit einer höheren Drehzahl arbeiten. Das Polieren mit einer niedrigen Drehzahl bedeutet zwangsläufig einen Zeitverlust.
  • Der Polierschwamm sollte nicht zu weich, aber auch nicht zu hart sein. Beim Polieren mit einem weichen Schwamm wird nur sehr wenig Material abgetragen, so dass die Arbeit recht lange dauert. Ist der Polierschwamm hingegen zu hart, so kann der Autolack nachhaltig beschädigt werden. Anfänger sind daher gut beraten eher einen weicheren Polierschwamm zu wählen, während Profis durchaus zu einem etwas härteren Schwamm greifen können um Zeit zu sparen.
  • Beim Polieren mit der Autopoliermaschine kommt es natürlich auch entscheidend auf das richtige Poliermittel an. Die Politur muss in jedem Fall poliermaschinentauglich sein. Ist die Körnung der Politur zu grob, so wird der Autolack beschädigt. Für Autopoliermaschinen sollte man daher eher eine feinere Politur verwenden.



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