Aztekenofen

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Der Aztekenofen auch Mexikoofen genannt,  ist ein sehr dekorativer Terrassenofen, der ursprünglich aus Mexiko stammt. In den letzten Jahren hat der Aztekenofen auch in unseren Breitengraden viele Freunde gefunden. Dieser Terrassenofen wird noch immer wie vor Jahrhunderten aus Terracotta hergestellt.



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Der Aztekenofen lieferte früher nicht nur Wärme, sondern wurde auch zum Zubereiten von Nahrungsmitteln verwendet. Der Aztekenofen besteht aus einem Corpus, der sich nach oben hin verjüngt, wobei der Rauch durch eine Öffnung nach oben abzieht. Die Feuerstelle befindet sich im Corpus und ist durch eine Öffnung leicht zugänglich. Gegenüber einer Feuerschale oder einem Feuerkorb hat der Mexikoofen den Vorteil, dass die Feuerstelle vor Wind geschützt ist und das der Rauch wie bei einem Grillkamin nach oben abzieht, so dass keine Beeinträchtigung durch Qualm entsteht. Einzig nachteilig beim Aztekenofen ist, dass man keine Holzkohle oder Kohle verheizen kann, das diese zu heiß abbrennt, was zur Rissbildung im Corpus führen kann. Einen  Aztekenofen sollte man vorsichtig anheizen und langsam auf Temperatur bringen, da ansonsten Risse auftreten können. Im Winter oder bei schlechtem Wetter sollte der Aztekenofen vor Feuchtigkeit geschützt werden.



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Sollte der Mexikoofen trotzdem feucht werden, so muss man ihn vor dem Anfeuern erst einige Tage lang austrocknen, um Beschädigungen zu vermeiden. Aztekenöfen werden im Handel schon ab ca. 100 Euro angeboten. Aber etwas aufwendiger gefertigte Öfen können durchaus einige hundert Euro kosten. Einige Aztekenöfen werden auch mit Grillrost angeboten, so das man mit diesen Öfen wie mit einem Grillkamin grillen kann.