Bäume und Sträucher: Laubbäume

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Laubbäume wie Ahorn, Buche, Esche, Kastanie  oder Eiche spenden im Sommer Schatten und reinigen die Luft von Verschmutzungen. Diese relativ anspruchslosen Pflanzen kann jeder leicht selbst pflanzen. Wichtig ist, dass man sich über die Größe, Kronengestalt und die Laubmengen die die in Frage kommenden Laubbäume produzieren, informiert.



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Es macht beispielsweise wenig Sinn in einem kleinen Garten einen Kastanienbaum zu pflanzen, da dieser den ganzen Garten und wahrscheinlich auch das Haus beschattet. In kleinen Gärten sollte man auf derartige Bäume verzichten, auch wenn diese sehr schön anzuschauen sind. Hier sollte man besser auf Obstbäume zurückgreifen, die  von Natur aus nicht so groß werden und durch das jährliche Schneiden  auf einer bestimmten Größe gehalten werden können. Gärtnereien bieten auch Laubbäume mit vorgeschnittenen Kronen an, die durch regelmäßiges Schneiden in die gewünschte Form gebracht werden können. Somit kann sich auch der Besitzer eines kleinen Gartens Laubbäume pflanzen, die einer übermäßigen Beschattung entgegen wirken.



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Besitzer großer Gärten haben es bei der Auswahl von Laubbäumen leichter. Trotzdem sollte man es mit dem Pflanzen von Laubbäumen nicht übertreiben, da diese im Herbst, durch das herabfallende Laub erheblich Arbeit produzieren. Auf dem Rasen sollte das Laub in jeden Fall entfernt werden, da ansonsten der Rasen durch Fäulnis stark geschädigt wird. Die meisten Laubarten lassen sich leicht kompostieren, so dass auf eine externe Entsorgung verzichtet werden kann. Auf Beeten kann das Laub als Winterschutz verteilt werden.

Laubbäume werden am besten im Frühjahr gepflanzt. Einige Sorten können auch im Herbst gesetzt werden. Bei der Herbstpflanzung ist darauf zu achten, dass die neu gepflanzten Bäume einen Winterschutz z.B. in Form von Kompost erhalten. Dieser wird einfach nach dem Pflanzen des Laubbaumes auf dem Erdreich in einer dicken Schicht verteilt.



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