Bauanleitung Hundehütte Bauplan

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Wer einen Garten hat, der kann seinem Hund eine wetterfeste Behausung in Form einer Hundehütte selber bauen. Die Hundehütte ist so zu bauen, dass sie Regen und wind zuverlässig abhält. Wenn der Hund das ganze Jahr über im Freien lebt, so ist eine isolierte Hundehütte erforderlich.



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Eine isolierte Hundebehausung wird in zweischaliger Bauweise erstellt, wobei zwischen den beiden Holzschalen eine Isolierung aus Hartschaum eingebracht wird. Die nachfolgende einfache Bauanleitung für eine Hundehütte beschreibt eine einschalige Bauweise, bei der die Wände und das Dach nicht isoliert sind. Der Bau einer Hundehütte setzt gewisse handwerkliche Fähigkeiten voraus, so dass nicht so geübte Heimwerker eher auf einen Hundehütten Bausatz zurückgreifen sollten, der sich sehr schnell aufbauen lässt.

Bauanleitung Hundehütte Bauplan selber bauen

Bauanleitung Hundehütte: Bauplan selber bauen

Bauanleitung Hundehütte: Bauplan zum selber bauen

Wer eine Hundehütte selber bauen will, der sollte die folgenden grundlegenden Punkte beachten. Die Hundehütte sollte weder zu groß noch zu klein ausgelegt sein, sondern den Bedürfnissen des jeweiligen Hundes angepasst werden. Der nebenstehende Bauplan bzw. die Bauanleitung ist aus diesem Grund auch nicht bemaßt, da für jede Hundegröße individuelle Maße gelten. Zum Bau der Hundehütte sollte unbehandeltes Holz mit einer Stärke von mindestens 25 mm verwendet werden.



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Zum Bau der Hütte kann Fichtenholz oder Kiefernholz verwendet werden, wobei man feuchtigkeitsbeständiges Leimholz verwenden sollte, da sich dieses nicht so leicht verzieht. Von aussen kann man die Hundehütte mit einem Holzschutzanstrich streichen, wobei man eine gesundheitlich unbedenkliche Holzschutzlasur verwenden sollte. Zum Bau der Hundehütte sind folgende Werkzeuge und Baumaterialien erforderlich: Eine Säge bzw. Stichsäge, eine Bohrmaschine mit 5 mm Bohrer, ein Hammer, Bleistift, Winkeleisen, Schleifpapier, Leimholz  mind. 25 mm dick in erforderlicher Menge, wasserfester Holzleim, Dachpappe, Holzschrauben 5×60 mm, und 4 Kanthölzer 40×40 mm. Die Bauanleitung  bzw. der Bauplan ist so ausgelegt, dass alle Sägearbeiten mit einer Handsäge ausgeführt werden können. Zuerst werden alle Bretter auf die erforderlichen Maße ausgesägt, wobei mit der Bodenplatte begonnen wird. Die Vorderseite und die Rückseite werden so ausgesägt, dass beide Teile bündig mit der Bodenplatte sind. Die beiden Seitenteile müssen um das zweifache der Holzstärke abgelängt werden. D.h. wenn die Bodenplatte beispielsweise 70 cm lang ist und die Holzstärke 25 mm beträgt, so haben die Seitenteile eine Länge von 65 cm. Für alle vier Ecken der Hundehütte werden nun die Kanthölzer als Versteifungen für die Ecken, auf die erforderliche Länge zugeschnitten. Die Bretter für die Beiden Dachhälften werden so zugeschnitten, dass sie an den Seiten und nach vorne einen Überstand von ca. 20 cm haben. Der Überstand ist erforderlich, damit sowohl der Eingang der Hundehütte als auch die Seitenwände vor Schlagregen geschützt sind. Als nächstes werden die einzelnen Bauteile dem Bauplan bzw. der Bauanleitung entsprechend zusammengefügt. Zuerst werden alle Teile mit einem Bohrer vorgebohrt, damit das Holz beim Verschrauben nicht reißt. Vor dem Zusammensetzten werden die Bauteile an den Kanten mit wasserfestem Holzleim bestrichen. Beginnend mit der Rückwand werden an diese zwei der vier Kanthölzer geschraubt . Dann wird das erste Seitenteil mit dem ersten Kantholz rechtwinklig verschraubt. Danach wird das zweite Seitenteil mit der Rückwand über das zweite Kantholz verschraubt. Nun kann die Vorderseite, der Hundehütte, nachdem diese mit den beiden übrigen Kanthölzern verschraubt wurde, auf die gleiche Weise montiert werden.



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Nachfolgend wird die Bodenplatte mit den Wänden verschraubt. Zuletzt wird das Dach mit den Wänden der Hundehütte verschraubt. Damit das Dach gegen Feuchtigkeit geschützt ist wird es durch Dachpappe geschützt, die mit kurzen Dachpappnägeln befestigt wird. Die Nägel dürfen in keinem Fall das Dach der Hundehütte durchstoßen, da ansonsten Verletzungsgefahr für den Hund besteht.