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Anleitung: Duschrinne einbauen

Bodengleiche Duschen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das beim Duschen entstehende Abwasser wird dabei häufig mit einer Duschrinne abgeleitet. Wer im Badezimmer eine Duschrinne einbauen will, der sollte einige Dinge beachten, damit es nicht zu einem folgenschweren Wasserschaden kommt. Eine Duschrinne ist zwar sehr einfach aufgebaut und macht auf den ersten Blick keinen allzu komplizierten Eindruck. Trotzdem kann man beim Einbau einer Duschrinne einige Fehler machen. Die Folgende Anleitung zum Einbau von Duschrinnen kann als grober Leitfaden verwendet werden. Es sind allerdings immer die Einbauhinweise des Herstellers zu beachten, da es bei den verschiedenen Duschrinnen teilweise Unterschiede beim Einbau gibt.



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Eine Duschrinne richtig einbauen: Tipps und Hinweise

Wenn man im Rahmen einer Badrenovierung eine Duschrinne nachträglich einbauen will, so muss man auf die Plazierung im Badezimmer, die Gesamteinbauhöhe, das Gefälle und die Abflussleistung achten. Wichtig dabei ist die Bodengesamtaufbauhöhe im Badezimmer. Wenn die Bodengesamtaufbauhöhe geringer ist, als die Gesamteinbauhöhe der Duschrinne, so kann man nur durch den Abtrag von Estrich einen Einbau realisieren. Falls dies nicht möglich ist, so kann man auch eine Rinne mit einer niedrigeren Einbauhöhe wählen. Einige Hersteller bieten für solche Fälle Rinnen mit extrem niedriger Gesamteinbauhöhe an. Beim Kauf einer Duschrinne ist es wichtig auf die Gesamteinbauhöhe zuachten, da einige Hersteller nur die Höhe bis zum Einbauflansch angeben.

Bei der Plazierung der Rinne im Badezimmer, sollte man schon vorhandene Abflussleitungen im Boden berücksichtigen und diese möglichst verwenden. Wenn neue Abflussleitungen im Boden verlegt werden müssen, so kann diese sehr aufwendig und teuer werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Einbau einer Duschrinne ist das für den Wasserablauf notwendige Gefälle. Dazu muss außerhalb der Dusche ein Gegengefälle von mindestens 1% eingeplant werden. Dieses Gefälle gilt bei der Verwendung von Standardbrauseköpfen, die max. 24 L pro Minute liefern. Bei der Verwendung von anderen Brausekößfen ist das Gefälle entsprechend anzupassen. Für den Fall, dass der Bodenaufbau kein ausreichendes Gefälle zulässt, so kann man auch eine kleine Stufe einbauen. Wenn die Duschrinne wandseitig eingebaut werden soll, so muss das Gefälle zur Rinne hin verlaufen.



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Die Abflußleistung der Duschrinne ist ebenfalls ein wichtiger Punkt der beim Einbau beachtet werden muss. Die Abflußleistung hängt von der Wassermenge ab, die der Duschkopf liefert. Die Duschrinne sollte deshalb so ausgesucht werden, dass deren Ablußleistung deutlich über der maximalen Leistung des Duschkopfes liegt.

Bei einem nachträglichen Einbau einer Duschrinne tritt häufig das Problem einer geringen Rohrübderdeckung zwischen dem Ablaufstutzen und dem Flansch auf. Um Risse und Beschädigungen, die durch Druck auf das Rohr entstehen können vorzubeugen, ist es ratsam einen elastischen Mörtel für den Einbau der Duschrinne zu verwenden.

Beim Duschrinne einbauen ist vor allem das Thema “Abdichtung” sehr wichtig. Werden bei der Abdichtung der Rinne Fehler gemacht, so können sehr teure Feuchteschäden entstehen. In der Regel wird die Duschrinne mit einer Verbundabdichtung abgedichtet. Die Verbundabdichtung wird nicht nur im Bereich der Duschrinne sondern im gesamten Badezimmer aufgebracht, um Schäden durch Sickerwasser zu verhindern. Die Verbundabdichtung wird dabei im Spachtel oder Streichverfahren aufgetragen. Zum Einbau der Duschrinne wird der Flansch mit einer speziellen Grundierung bestrichen, die gewährleistet, dass die Verbundabdichtung gut haftet. Dabei wird auch eine Gewebematte eingearbeitet.



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Der Flansch muss beim Einbau bündig mit dem Estrich abschließen und vollständig mit Estrich hinterfüllt sein, um ein Absacken der Rinne zu vermeiden. Zwischen dem Steg der Rinne und den Fliesen wird eine dauerelastische Fuge hergestellt, die gewährleistet, dass keine Feuchtigkeit zwischen Rinne und Fliesen eindringen kann.