Blockheizkraftwerk Test

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Bei einem Blockheizkraftwerk wird das Prinzip der Kraftwärmekopplung genutzt, um Wärme und elektrischen Strom zu produzieren. Ein Verbrennungsmotor treibt dabei einen Generator an, der elektrischen Strom und zugleich Wärme produziert. Eine objektiver Blockheizkraftwerk Test über längere Zeit hinweg ist leider sehr schwer zu finden.



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Diese Technologie ist noch recht neu und die Hersteller testen unterschiedliche Varianten von Blockheizkraftwerken. So gibt es Blockheizkraftwerke, die mit Heizöl oder Rapsöl betrieben, als auch solche die mit Hilfe von Erdgas angetrieben werden. Eine besonders innovative Idee ist die Verwendung eines Stirlingmotors als Antrieb für den Generator. Bei einem Blockheizkraftwerk Test mit Stirlingmotor haben sich einige Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Verbrennungsmotor gezeigt.

Blockheizkraftwerk Test und Vergleich

Schon vor dem Test hat sich gezeigt, dass der Stirlingmotor in einem Blockheizkraftwerk durch seine Konstruktion einem Verbrennungsmotor bei einigen Testkriterien überlegen ist. Da in einem BHKW mit Stirlingmotor eine externe Verbrennung statt findet, ist der Wartungsaufwand viel geringer als bei einem Verbrennungsmotor. Zudem kann die Verbrennung bei einem Stirlingmotor leichter optimiert werden und es können in ein und dem selben Blockheizkraftwerk verschiedene Brennstoffe wie Rapsöl, Biogas oder auch Pellets zur Energiegewinnung verbrannt werden.



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Dies hat den Vorteil, dass man unabhängiger von Preisen eines einzelnen Energieträgers ist. Bei dem Blockheizkraftwerk Test hat sich dann gezeigt, dass das mit einem Stirlingmotor betriebe BHKW weniger Schadstoffe ausstößt als ein herkömmliches BHKW. Bei dem Blockheizkraftwerk Test hat sich auch herausgestellt, dass eine Leistungsmodulation bei einem Stirlingmotor ohne Wirkungsgradverlust möglich ist. Auch wenn beide Typen von BHKWs Vorteile haben, so sollte der Einsatz eines Blockheizkraftwerks in einem Einfamilienhaus sehr gut geplant und kalkuliert werden. Da ein BHKW wesentlich teuer ist, als ein herkömmliches Heizsystem müssen sich die höheren Anschaffungskosten durch die Stromproduktion amortisieren. Test haben gezeigt, dass sich der Betrieb eines Blockheizkraftwerkes erst ab 4000-5000 Betriebsstunden pro Jahr lohnt. Natürlich sollte man bei der Kalkulation auch den ökologischen Aspekt nicht ausser acht lassen, da die Co2 Emission bei der Stromproduktion in einem Blockheizkraftwerk geringer ist, als bei einem herkömmlichen Kraftwerk.



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Fazit: Tests haben gezeigt, dass ein Blockheizkraftwerk viele Vorteile bringt, allerdings wegen der hohen Anschaffungs und Wartungskosten genau kalkuliert werden sollte, da ein BHKW nur bei genügend Betriebsstunden wirtschaftlich ist.