Dämmputz / Wärmedämmputz für innen und aussen an der Fassade

Zurück zu Bauen & Altbausanierung: Teil 1

Dämmputz bzw. Wärmedämmputz ist eher eine Kompromisslösung, und nicht konkurrenzfähig zu einem modernen Vollwärmeschutz. Bei einem Dämmputz wird versucht die Witterungsschutzeigenschaften eines herkömmlichen Putzes mit den Eigenschaften einer Wärmedämmung zu kombinieren.



Anzeige

Das ein Dämmputz nicht die gleichen Wärmeschutzwerte bringen kann wie ein Vollwärmeschutz, der mehrschichtig aufgebaut ist, liegt auf der Hand. Dennoch kann durch einen Wärmedämmputz die Wärmeleitfähigkeit der Aussenwand bei entsprechender Auftragsstärke um ca. zwei drittel gemindert werden. Dämmputz besteht in der Regel aus Kalk-Zementputz, dem Perlite oder Polystyrolkügelchen oder andere wärmedämmenden Stoffe zugeschlagen werden.



Anzeige

Dämmputz Fassade

Häufig wird Dämmputz bei Denkmalgeschützten Fassaden, bei denen eine Vollwärmeschutz aus Denkmalschutzgründen nicht in Frage kommt, oder bei Gebäuden die auf Grund ihrer Konstruktion einen Vollwärmeschutz mit Wärmeverbundsystemen nicht zulassen, eingesetzt. Im Prinzip ist ein Dämmputz sowohl bei einem Neubau als auch bei der Altbausanierung einsetzbar. Im Fachhandel wird Wärmedämmputz sowohl für innen als auch für Außen angeboten. Die Auftragsstärke des Wärmedämmputzes liegt je nach Einsatzgebiet zwischen 30mm und 100mm, wobei der Putz bei Auftragsstärken von über 50mm mehrschichtig aufgetragen werden muss. Der Dämmputz wird mit den gleichen Maschinen und Werkzeugen aufgetragen wie herkömmlicher Putz. Auf den Wärmedämmputz können in der Regel alle Edelputze aufgetragen werden, die nicht auf Dispersionsbasis bestehen, da diese eine geringe Diffusionsfähigkeit besitzen. Beim Auftragen des Dämmputzes ist große Sorgfalt geboten. Deshalb sollte man diese Arbeit in jedem Fall einem Fachmann überlassen.



Anzeige