Entkopplungsmatte verlegen

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Entkopplungsmatten werden hauptsächlich bei Problemuntergründen eingesetzt. Der Bodenbelag wird mit Hilfe von Entkopplungsmatten vom Untergrund entkoppelt. D.h. die Übertragung von Spannungsrissen auf den Fliesenbelag wird wirkungsvoll verhindert. Eventuell auftretende hohe punktuelle Gewichtsbelastungen werden durch eine Entkopplungsmatte auf der Fläche verteilt.



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Auch die Trittschalldämmung wird durch die meisten Entkopplungsmatten verbessert. Einige Entkopplungsmatten sind so konstruiert, dass sie den Untergrund vor eindringender Feuchtigkeit schützen und gleichzeitig als Dampfsperre wirken und den Fliesenbelag vor aufsteigender Feuchtigkeit schützen. Beim der Verlegen von Entkopplungsmatten ist einiges zu beachten: Der Untergrund muss sauber, eben, trocken und tragfähig sein.

Eine Entkopplungsmatte verlegen

Kleine Risse im Untergrund sind, wenn sie nicht statischen Ursprung haben, bedeutungslos und können vernachlässigt werden. Bei unebenen Untergrund ist die Ausgleichsspachtelschicht stets unter der Entkopplungsmatte aufzutragen. Stark saugende Untergründe müssen vor dem Verkleben der Entkopplungsmatten mit einem speziellen Primer vorbehandelt werden. Bei Estrich oder Betonboden werden die Entkopplungsmatten mit Fliesenkleber auf dem Boden verklebt. Bei der Verlegung von Entkopplungsmatten auf Holzdielenböden bzw. Holzböden ist darauf zu achten, dass diese nicht durchschwingen bzw. federn und eben sind. Holzböden müssen vor der Verklebung der Entkopplungsmatten mit einem Haftgrund vorbehandelt werden, um zu gewährleisten, dass der Fliesenkleber hält. Unebenheiten können gespachtelt werden oder man verlegt auf dem Dielenboden Spanplatten, die dann ebenfalls mit Haftgrund behandelt werden, bevor man mit dem Verkleben der Entkopplungsmatten beginnt.



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