Faserzementplatten Fassade

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Faserzementplatten werden zur Verkleidung der Fassade sowohl kleinformatig als Schindeln oder auch großformatig in Längen über 3 m angeboten. Neben den in den 60iger und 70iger Jahren im Fachhandel erhältlichen grauen Faserzementplatten werden diese heute in zahlreichen Farben und unterschiedlichen Oberflächenstrukturen vertrieben.



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Es sind  auch Faserzementplatten mit Kunststoffoberfläche erhältlich. Früher wurden Faserzementplatten aus Zement und Asbest hergestellt. Wegen der Gesundheitsgefahr, die von dem Asbest ausgeht dürfen Faserzementplatten schon seit Jahrzehnten nicht mehr mit Asbest hergestellt werden. Die Asbestfasern wurden durch Glasfasern oder Kohlenstofffasern ersetzt, so dass Faserzementplatten für die Fassade heute asbestfrei sind.

Faserzementplatten Fassade

Es ist ratsam Faserzementplatten als Verkleidung  der Fassade nur in hinterlüfteten Unterkonstruktionen zu verwenden, damit das Tauwasser oder durch die Konstruktion eindringende Feuchtigkeit, abgeleitet wird. Die Faserzementplatten werden an der Fassade mit Hilfe einer Unterkonstruktion aus Holz oder Aluminium befestigt. Wobei die Platten durch Schrauben, Nieten oder auch durch Verkleben an der Unterkonstruktion angebracht werden können. Beim Anbringen der Faserzementplatten an der Fassade ist darauf zu achten, dass die einzelnen Platten einen ausreichenden Fugenabstand aufweisen, damit sich diese bei Temperaturschwankungen ausdehnen können. Die Preise für Faserzementplatten sind reletiv moderat. So werden Platten mit dem Format 20×20 cm schon zu Preisen von unter einem Euro pro Stück angeboten. Die Preise für Faserzementplatten sind natürlich stark von der Abnahmemenge abhänig, so dass es sich lohnt bei der Abnahme einer größeren Menge über den Preis zu verhandeln.



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