Feuerschale

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Ursprünglich stammt die Feuerschale bzw. der Feuertopf aus Nordafrika. Die Feuerschale diente Nomaden in den kühlen Nächten als Wärmequelle. Meist waren diese Feuerschalen aus Keramik hergestellt und waren auf Grund ihres relativ geringen Gewichtes leicht zu transportieren.



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In den letzten Jahren hat die Feuerschale auch in unseren Breitengraden immer mehr Freunde gefunden. Im Garten und auf dem Balkon wird sie gern als Wärmespender und Lichtquelle eingesetzt. Neben Keramik – Feuerschalen gibt es auch Feuerschalen aus Stahl, Gusseisen und Edelstahl. Keramik und Gusseisen – Feuerschalen können die Wärme am längsten speichern, so dass diese auch noch nach dem Erlöschen des Feuers eine ganze Zeit lang Wärme abgeben können. Einige Händler bieten Feuerschalen an, die nicht nur als Wärme – und Lichtquelle genützt werden können, sondern auch als dekorativer Gartengrill. Dazu wird in die Feuerschale einfach ein passender Grillrost eingehängt. Die Feuerschale kann mit Holz oder Holzkohle beheizt werden. Vor dem Anheizen sollte man zuerst einen ebenen Standplatz suchen. In keinem Fall ist es ratsam die Feuerschale direkt auf den Rasen zu stellen, da durch die auftretende Hitze der darunterliegende Rasen verbrannt wird. Sollte es dennoch notwendig sein, die Feuerschale auf Rasen zu stellen, so kann man sich für die diese ein Untergestell aus Metall bauen. Einige Hersteller bieten auch Feuerschalen mit einem passenden Metalluntergestell an.



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Das Anzünden des Feuers geht genauso wie bei einem Gartengrill. Man sollte in jedem Fall Grillanzünder oder Ofenanzünder verwenden. Auf gar keinen Fall darf man das Feuer in der Feuerschale mit Brennspiritus oder Benzin anzünden, da beide Flüssigkeiten gefährliche Stichflammen erzeugen können. Im Winter sollte man Feuerschalen aus Keramik trocken im Haus lagern, da Feuchtigkeit und Kälte zu Haarrissen in der Feuerschale führen können. Wird das Feuer dann im Sommer angezündet, zerplatzt die Keramikschale.