Fliesen zum Kleben

Zurück zu Altbausanierung: Teil 2

Beim “Fliesen zum Kleben” hat man zwei Möglichkeiten. Entweder man klebt keramische Fliesen aufeinander oder man überklebt die alten Fliesen mit selbstklebenden Kunsstofffliesen. In beiden Fällen muss gewährleistet sein, dass  die alten Fliesen absolut sauber und fettfrei sind. Die einfachere und kostengünstige Variante sind selbstklebenden Kunststofffliesen.



Anzeige

Diese können nach der Reinigung der alten Fliesen ohne Vorbehandlung auf die Fliesen aufgeklebt werden. Kunststofffliesen werden im Fachhandel in unzähligen Dekorvarianten angeboten, so dass man mit Sicherheit die passenden Küchen oder Badezimmerfliesen finden wird. Der Nachteil der selbstklebenden Kunststofffliesen ist, dass Haltbarkeit bzw. ihre Haftkraft bei weiten nicht so gut ist, wie bei keramischen Fliesen, die aufeinander geklebt werden. Bei mechanischer Einwirkung lösen sich diese Kunststoff-Fliesen relativ leicht. Wenn kleine Kinder oder spielende Tiere im Haushalt sind, sollte man sich Überlegen ob man diese Fliesen zum Kleben verwendet.



Anzeige

Der große Vorteil dieser Fliesen ist, dass das Kleben sehr schnell geht und das die Fliesen nicht verfugt werden müssen. Bei der Arbeit entsteht auch kein Schmutz, wie er beim Kleben und Verfugen von Keramik- Fliesen anfällt. Beim Kleben von Keramikfliesen auf alte Fliesen, müssen die alten Fliesen zuerst mit einem Haftrund behandelt werden, bevor der flexible Fliesenkleber aufgebracht werden kann. Nach dem Trocknen des Fliesenklebers werden die Fliesen mit flexiblen Fugenmörtel verfugt und nach dem Anziehen des Fugenmörtels mit einem feuchten Schwammbrett gesäubert. Das Fliese auf Fliese kleben ist deutlich teurer und aufwendiger als die Verwendung von selbstklebenden Fliesen, allerdings bei sachgerechter Verarbeitung auch deutlich haltbarer.



Anzeige