Füllstandsanzeige für Zisterne

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Eine Füllstandsanzeige ist für den Betrieb einer Zisterne zwar nicht unbedingt notwendig, aber trotzdem ein sinnvolles Zubehör. Insbesondere wenn in der Brauchwasserversorgung des Gebäudes keine automatische Trinkwassernachspeisung integriert ist, kann eine Füllstandsanzeige in der Zisterne ein Trocken laufen der Pumpe verhindern.



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Am besten ist es, wenn die Füllstandsanzeige mit der Pumpe gekoppelt ist, so dass die Pumpe beim Unterschreiten eines bestimmten Pegels abgeschaltet wird. Bei der Verwendung einer Schwimmer-Tauchpumpe kann man auf eine Füllstandsanzeige eigentlich verzichten, da diese über den Schwimmer ausgeschaltet wird. Wenn in der Gebäudeinstallation eine Trinkwassernachspeisung integriert ist, verfügt die Zisterne in den meisten Fällen über eine Füllstandsanzeige.

Füllstandsanzeige für Zisterne

Im Fachhandel werden unterschiedliche Systeme zur Füllstandsanzeige für Zisternen angeboten.

  • Am einfachsten lässt sich eine mechanische Füllstandsanzeige bauen. Bei einer mechanischen Füllstandsanzeige ist ein Schwimmer, der auf der Wasseroberfläche schwimmt, über eine Schnur mit einem Anzeigegerät (Zeigerinstrument) verbunden. Wenn sich der Wasserstand in der Zisterne ändert, so verändert sich auch die Position des Schwimmers. Diese Positionsveränderung wird über die Schnur an das Anzeigeinstrument weiter gegeben. Eine derartige mechanische Füllstandsanzeige kann allerdings nicht dazu genutzt werden, den Füllstand der Zisterne elektronisch an eine Trinkwassernachspeisung zu übermitteln.



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  • Wer eine Trinkwassernachspeisung an die Füllstandsanzeige in der Zisterne koppeln will, der sollte auf eine hydrostatische oder eine Ultraschall Füllstandsanzeige zurückgreifen. Eine hydrostatische Füllstandsanzeige erfasst über den Wasserdruck den Füllstand in der Zisterne. Ein Sensor ist in Bodennähe der Zisterne angebracht. Je mehr Wasser sich in der Zisterne befindet, desto höher ist der Wasserdruck. Die Druckveränderung wird elektronisch an ein Anzeigeinstrument weiter gegeben. Dieses Anzeigeinstrument kann den Ist – Wert mit dem Soll-Wert vergleichen und die Trinkwassernachspeisung entsprechend steuern. Hydrostatische Füllstandsanzeigen sind allerdings recht teuer. Man sollte mit Preisen von 250-300 Euro rechnen. Dafür arbeiten diese Messgeräte sehr genau und störungsfrei. Wer eine preisgünstige Füllstandsanzeige für die Zisterne sucht, der ist mit einer Ultraschallanzeige recht gut bedient. Die Funktionsweise ist recht einfach. Ein Ultraschallsender sendet  ein Signal aus, dass durch die Wasseroberfläche reflektiert wird. Das reflektierte Signal trifft wieder auf den Empfänger der Ultraschall Füllstandsanzeige. Dann berechnet dass Messgerät über die Laufzeit des Ultraschalls den Füllstand in der Zisterne.



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  • Allerdings ist die Verwendung einer Ultraschall- füllstandsanzeige in einer Zisterne nicht ganz unproblematisch. Wenn sich irgendwelche Gegenstände wie z.B. Kabel Steigeisen usw. in der Nähe des Ultraschallsenders befinden, kann es zu Störsignalen kommen und es wird ein fehlerhafter Füllstand angezeigt. Dafür sind die Preise einer Ultraschall Füllstandsanzeige recht moderat. Diese liegen je nach Hersteller zwischen 80-150 Euro. Auch die nachträgliche Montage einer Ultraschallfüllstandsanziege ist recht einfach, da keine Bauteile unter Wasser eingebaut werden müssen.