Gartendekoration mit einer Wetterfahne

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Eine Wetterfahne bzw. ein Windrichtungsgeber ist eine Konstruktion, die es ermöglicht die Windrichtung zu ermitteln. Die ersten Wetterfahnen sind seit ca. 100 v. Chr. aus Griechenland bekannt. Im europäischen Raum wurden sie anfangs in der Seefahrt eingesetzt. Später schmückten Wetterfahnen auch Burgen, Schlösser und Kirchen. Die Wetterfahne wurde aber nicht nur zur Windrichtungsbestimmung verwendet.



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Man versuchte auch mit ihrer Hilfe das Wetter vorherzusagen. Insbesondere auf Bauernhöfen war die Wetterfahne von großer Bedeutung, da man gerade in der Erntezeit nicht von einem Wetterwechsel überrascht werden wollte.  Allerdings erkannte man, dass die Windrichtung alleine zur Wettervorhersage nicht immer sehr aussagekräftig ist und so verlor die Wetterfahne im Laufe der Zeit an Bedeutung.

Gartendekoration: Wetterfahnen

Windrichtungsgeber gab und gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die einfachste Bauart ist eine einfache Fahne aus Stoff oder Metall, die drehbar gelagert ist, so dass sie sich nach dem Wind ausrichten kann. Im Straßenverkehr werden häufig Windsäcke verwendet, die den Verkehrsteilnehmern die Windrichtung und die ungefähre Windstärke anzeigen. Heute werden Wetterfahnen auf Gebäuden hauptsächlich als Dekorationsobjekte eingesetzt. Diese Wetterfahnen sind sehr dekorativ gestaltet. Man kann die unterschiedlichsten Motive finden.



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Der sogenannte Wetterhahn ist wohl des bekannteste Motiv. Aber auch Familienwappen, Fantasieobjekte oder Firmenlogos werden häufig als Wetterfahne benützt. In den letzten Jahren erlebt die Wetterfahne eine Renaissance. Die Wetterfahnenhersteller haben dies erkannt und bieten Wetterfahnen aus den unterschiedlichsten Materialien und in zahlreichen Motiven an. Beliebte Herstellungsmaterialien sind Kupfer, Messing, Bronze Schmiedeeisen und Edelstahl. Einfache Wetterfahnen aus Metall werden schon ab ca. 30 Euro angeboten. Aufwendigere Modelle können hingegen schon einige hundert Euro kosten.