Gartenfräse Motorhacke Test

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Wer seinen Garten nicht gern mit dem Spaten umgräbt bzw. mit der Gartenhacke die Erde auflockern möchte, der kann zur Gartenfräse, auch Motorhacke genannt, greifen. Im Handel sind Gartenfräsen mit Benzinmotorantrieb, Elektromotorantrieb und sogar Akkugeräte erhältlich. Bevor man sich eine Gartenfräse anschafft, sollte man sich erst Gedanken machen ob sich der Einsatz einer Gartenfräse überhaupt lohnt. Für kleine Gärten bzw. Beete ist die Gartenfräse eher ungeeignet. Hier sollte man besser zu Spaten und Hacke greifen. Auch Beete mit Teilbepflanzungen, die nicht entfernt werden sollen, können mit der Gartenfräse nicht bearbeitet werden. Die Gartenfräse bzw. die Motorhacke ist daher nur für den ambitionierten Hobbygärtner mit entsprechend großem Garten sinnvoll.



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Gartenfräse Test - Kriterien

  • Hat man sich entschieden eine Gartenfräse zu kaufen, so stellt sich die Frage welche Ausführung man anschaffen soll. Gartenfräsen mit Benzinmotorantrieb sind die leistungsfähigsten und meist auch die teuersten Geräte. Für den ambitionierten Hobbygärtner mit entsprechend großem Garten rechnet sich die Anschaffung trotzdem.
  • Elektro – Gartenfräsen, die über ein Stromkabel versorgt werden sind nicht ganz so leistungsstark, allerdings sind diese Geräte oft schon für unter 200 Euro zu haben. Für mittlere Gartenflächen sind diese Gartenfräsen durchaus geeignet.
  • Gartenfräsen mit Akkustromversorgung sind die leistungsschwächsten Geräte. Diese sind nur bedingt geeignet, da mit einer Akkufüllung nur sehr kleine Flächen bearbeitet werden können. Diese kleinen Gartenflächen lassen sich genauso gut mit Spaten und Hacke bearbeiten.



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  • Wer sich trotzdem eine Akku – Gartenfräse anschaffen will, sollte beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Akku austauschbar ist, so dass mit einem zweiten Akku weiter gearbeitet werden kann, wenn der erste Akku leer geworden ist. Gartenfräsen mit fest installiertem Akku bereiten durch die geringe Arbeitsdauer meist keine große Freude, da der Akku mehrere Stunden lang aufgeladen werden muß.
  • Neben den unterschiedlichen Antriebsarten gibt es auch Unterschiede bei der Ausführung. So werden beispielsweise Kombigeräte angeboten, bei denen in die Werkzeugaufnahme unterschiedliche Werkzeuge eingespannt werden können. Diese Gartenfräsen können dann z.B. als Pflug, Schneepflug oder mit einer Anhängerkupplung versehen, als kleine Zugmaschine dienen. Das mitgelieferte Zubehör ist mit Sicherheit auch ein wichtiges Kriterium bei einem Test.
  • Ein weiteres wichtiges Test – Kriterium beim Kauf einer Akku – Gartenfräse ist der Akku. Bei diesem kommt es auf eine möglichst kurze Ladezeit und eine große Kapazität an. Wichtig ist auch die Verwendung von Li-Ionen Akkus, da diese keinen Memoryeffekt besitzen, wie dies bei Nickel-Cadmium Akkus der Fall ist.
  • Ein sehr wichtiges Test – Kriterium beim Kauf einer Gartenfräse ist auch das CE und/oder VDE Prüfsiegel. Diese beiden Prüfsiegel geben zumindest einen Sicherheit über Grundanforderungen, die eine Gartenfräse zum sicheren Betrieb erfüllen muss.
  • Wer sich über die Qualität einer angebotenen Gartenfräse bzw. Motorhacke nicht sicher ist, der sollte auf ein Markenprodukt zurückgreifen. Diese Geräte sind in der Regel ausgereift und verrichten lange ihren Dienst.



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