Hauswasserwerk Test und Vergleich

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Ein Hauswasserwerk kann man z.B. dazu einsetzen, um aus einem Brunnen oder einer Zisterne die Brauchwasserversorgung eines Gebäudes zu unterstützen und  um Geld für teures Trinkwasser zu sparen. Auch für die Wasserversorgung von Wochenendhäusern werden häufig Hauswasserwerke verwendet. Die steigenden Trinkwasserpreise machen den Kauf eines Hauswasserwerks sehr attraktiv, zudem werden Hauswasserwerke im Fachhandel zu recht erschwinglichen Preisen schon ab ca. 100 Euro angeboten.



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Aus der Vielzahl von Angeboten ist es für den Laien oft schwer, ein geeignetes und qualitativ hochwertiges Hauswasserwerk zu finden. Die folgenden Kriterien für einen Hauwasserwerk Test können helfen, ein geeignetes Gerät zu finden. Die im Fachhandel angebotenen Hauswasserwerke sind meistens nach dem selben  Prinzip aufgebaut. Eine Hochleistungspumpe pumpt aus einer Zistere oder einem Brunnen Wasser, dass dann in einem Druckbehälter zwischengespeichert wird. Nach erreichen des Förderdrucks schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Erst wenn Wasser abgezapft wird, und der Druck im Druckbehälter unter einen bestimmten Grenzwert sinkt, schaltet sich die Pumpe wieder an. Der Unterschied zwischen den einzelnen Hauswasserwerken besteht daher meistens in den unten genannten Test Kriterien.

Hauswasserwerk Testbericht mit Testkriterien

  • Ein sehr wichtiges Testkriterium ist natürlich die Leistung des Hauswasserwerks. Die maximale Förderhöhe sollte über 40 m liegen, damit ausreichend Druckreserve zur Verfügung steht. Es ist beim Kauf eines Hauswasserwerks auch ratsam, die Motorleistung zu beachten, denn von dieser hängt nicht nur die Förderhöhe sondern auch die Fördermenge ab. Je nach Anwendung sollte die Motorleistung bei 600-1200 Watt liegen. Wer ein Einfamilienhaus mit Brauchwasser versorgen will, der sollte ein Hauswasserwerk kaufen, dass eine Fördermenge von ca. 4000 l/h liefert.



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  • Ein weiteres wichtiges Kriterium für einen Hauswasserwerk Test ist auch die Ansaughöhe der Pumpe. Die meisten Hauswasserwerke besitzen einen Ansaughöhe von c. 8 m, was in der Regel ausreichend ist. Wenn allerdings Wasser aus einem Tiefbrunnen gepumpt werden soll, reicht diese Ansaughöhe nicht mehr aus. In so einem Fall muss ein anderes Pumpensystem verwendet werden.
  • Bei einem Hauswasserwerk Test ist natürlich auch die Qualität ein sehr wichtiges Kriterium. Alle Bauteile, die mit Wasser in Berührung kommen sollten aus Edelstahl gefertigt sein, damit diese vor Korrosion geschützt sind. Dies gilt insbesondere für die Pumpe, als auch den Druckbehälter.
  • Auch die Ausstattung des Hauswasserwerks ist bei einem Test ein wichtiges Kriterium.
  • Das Hauswasserwerk muss über ein Manometer verfügen, dass den Druck im Druckbehälter  anzeigt. Der Wasseranschluss sollte mindestens einen 3/4 Zoll betragen. Damit man des Hauswasserwerk fest installieren kann, sollten die Standfüsse schon werkseitig mit Bohrungen versehen sein. Für die Brauchwasserversorgung eines Einfamilienhauses ist es ratsam ein Hauswasserwerk mit einen großen Druckbehälter zu kaufen. Dieser sollte mindestens 20 l Wasser fassen. Des weiteren sollte die Ansaugleitung des Hauswasserwerkes mit einem Rückschlagventil ausgestattet sein.
  • Fazit: Die oben genannten Test Kriterien können  beim Kauf eines Hauswasserwerks hilfreich sein, wer allerdings bezüglich der Qualität im Zweifel ist, der sollte auf Markenprodukte  zurückgreifen, die sich im Langzeitbetrieb bewährt haben. Es ist auch durchaus sinnvoll ein Gerät auszuwählen, bei dem eine Garantie von 3 oder 5 Jahren vom Hersteller gewährt wird.



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