Heimwerker Baumaterial Teil 2

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Scheibenputz auftragen

Scheibenputz auftragen

Scheibenputz besitzt eine feine Struktur und ist wahrscheinlich der am häufigsten verwendete Edelputz. Dieser Putz eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Der Scheibenputz besitzt eine Körnung bis zu maximal 2 mm. Durch die relativ feine Körnung entsteht beim Abreiben des Putzes eine sehr dünne Putzschicht, wobei die Struktur sehr gleichmäßig und fein ist.

 



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Das Material für den Scheibenputz auswählen

Scheibenputz wird im Fachhandel als Silikatputz oder als mineralischer Putz angeboten. Diesen Putz muss man selber mit Wasser anrühren. Es gibt allerdings auch fertige Putzmischungen auf Dispersionsbasis, die man nur durchrühren muss, bevor man diese auftragen kann. Ein mineralischer Putz hat den Vorteil, dass dieser diffusionsoffener als ein Dispersionsputz ist und somit das Raumklima verbessert. Allerdings kann man mineralische Putze nur mit natürlichen mineralischen Pigmenten abtönen, so dass starke Farben eher schwierig herzustellen sind. Es entstehen beim Abtönen Farbtöne in zahlreichen Abstufungen. Ein Scheibenputz auf Dispersions- oder Kunstharzbasis kann in nahezu jedem Farbton eingefärbt werden.



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Den Scheibenputz richtig verarbeiten und auftragen

  1. Bevor man den Scheibenputz auftragen kann, muss der Unterputz vorbereitet werden. Der Unterputz muss sauber, eben, staub- und fettfrei sein. Unebenheiten müssen vor dem Auftragen des Putzes gespachtelt werden. Stark saugende sollten mit einem Tiefengrund gestrichen werden. Je nach Art des Scheibenputzes ist auch ein Anstrich mit einem Haftgrund zu empfehlen.
  2. Alle Bauteile, die nicht verputzt werden sollen, müssen sorgfältig mit Abdeckfolie und Malerkrepp abgeklebt werden.
  3. Nun kann man den Scheibenputz anrühren. Putz auf mineralischer Basis wird unter Zugabe von Wasser angerührt, während Dispersionsputz nur durchgerührt werden muss, bis dieser klumpenfrei und homogen ist. Man sollte nur soviel Putz anrühren, wie man in der vom Hersteller vorgegebenen Verarbeitungszeit auftragen kann. Nach dem Anrühren des Putzes lässt man diesen entsprechend der Herstellerangabe einige Zeit ruhen, bevor dieser vor dem Auftragen nochmals durchgerührt wird.
  4. Nun wird der Scheibenputz mit schräg gestellter Kelle in Kornstärke aufgezogen. Es ist  ratsam, die Kellenoberfläche nur zur Hälfte mit Putz zu füllen, da dies das Aufziehen des Putzes erleichtert.
  5. Als Nächstes beginnt man mit dem sogenannten Abscheiben, was dem Putz auch seinen Namen verliehen hat. Durch das Abscheiben werden die Körner von Farbpigmenten befreit. Dies verleiht dem Putz eine ganz besondere Struktur und Oberfläche. Das Abscheiben kann man mit einer Traufel und/ oder mit einem Kunststoffreibebrett durchführen. Auch ein Schwammbrett ist zum Abscheiben geeignet. Das Schwammbrett hebt die Kornstruktur mehr hervor, so dass der Scheibenputz gröber wirkt. Beim Abscheiben führt man mit leichtem Druck kreisförmige Bewegungen aus, bis die Kornoberfläche freigelegt ist. Hinweis: Wenn größere Flächen verputzt werden sollen, so ist es ratsam zu zweit zu arbeiten. Der eine trägt den Putz auf, während der andere diesen mit der Traufel abscheibt.



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