Heizungen im Test

Zurück zu Heizungssysteme: Teil 3

Im Gegensatz zu früher, als man nur zwischen einer Ölheizung und einer Gasheizung wählen konnte, gibt es heute eine Reihe von alternativen   Heizungen. Im Folgenden wird ein Test bzw. ein Vergleich der verschiedenen Heizungen angestellt und auf die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Heizungssysteme eingegangen. Des weiteren werden Kriterien zusammengestellt, die bei einem Heizungen Test relevant sind.



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Neben Ölheizungen und Gasheizungen werden heute Wärmepumpenheizungen, Pelletheizungen Solarthermieheizungssysteme angeboten. Ölheizungen und Gasheizungen haben den Vorteil, dass die Anschaffungskosten relativ gering sind. Heute sind die meisten Öl bzw. Gasheizungen mit moderner Brennwerttechnik ausgestattet, die einen recht hohen Wirkungsgrad gewährleistet. Kriterien für eine Test von Gas und Öl – Heizungen sind zum einen die Energieeffizienz und die Schadstoffarme umweltfreundlichen Verbrennung der fossilen Brennstoffe. Nachteilig an diesen Heizungen ist, dass fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung verwendet werden, die eine schlechte Ökobilanz aufweisen. Zudem steigen die Erdgas und Heizölpreise stetig, so dass auch der relativ gute Wirkungsgrad dieser Heizungssysteme die Preissteigerung auf lange Sicht nicht kompensieren kann.

Eine Erdwärmepumpenheizung erzeugt aus der Erdwärme mit Hilfe eines Verdichters und Wärmetauschers nutzbare Heizungswärme. Der Vorteil dieser Heizungen ist, das die regenerative Energie der Erdwärme genutzt wird. Der Nachteil ist, dass dazu relativ viel elektrischer Strom verwendet wird. Wichtige Kriterien bei einem Test von Wärmepumpen – Heizungen sind der COP-Wert, die Jahresarbeitszahl, der Nutzungsgrad und der Wirkungsgrad. Der COP-Wert gibt das Verhältnis der gewonnenen Wärme zu der dafür benötigten elektrischen Energie an. Der COP – Wert berücksichtigt auch die benötigte Energie der Hilfsmittel wie Umwälzpumpen und Grundwasserpumpen. Die Jahresarbeitszahl betrachtet diese Verhältnis über ein ganzes Jahr hinweg. Der Nutzungsgrad gibt die tatsächlich verwendete Energie in der jeweiligen Heizperiode an und ist somit ein weiteres wichtiges  Kriterium bei einem bei einem Wärmepumpen – Heizungen Test.



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Pellet Heizungen im Test

Pelletheizungen besitzen eine gute Ökobilanz, da regenerative Energieträger zur Herstellung von Wärmeenergie verwendet werden. Insbesondere, wenn die Pelletheizung mit einer thermischen Solaranlage kombiniert wird, sieht die Ökobilanz noch besser aus. Der einzige Nachteil der Pelletheizung ist, dass es zu Funktionsstörungen am Fördermechanismus für die Pellets kommen kann. Deshalb ist bei Pellet Heizungen die Funktionssicherheit ein sehr wichtiges Test Kriterium. Auch die relativ günstigen Pelletpreise sind ein wichtiges Kriterium bei einer Kaufentscheidung und ein klarer Vorteil gegenüber einer Ölheizung. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei einem Test von Pellet Heizungen ist der Nutzungsgrad, der das Verhältnis der genutzten Energie zum Energie – Potential der Holzpellets in einem Zeitraum von einem Jahr angibt. Deshalb ist der Nutzungsgrad ein wesentlich wichtigeres Kriterium bei einem Test von Heizungen, als der Wirkungsgrad, der meist nur unter optimalen Bedingungen gemessen wird.



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