Holzterrasse Bauanleitung Unterkonstruktion

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Eine Holzterrasse hat gegenüber einem Terrassenbelag mit Fliesen oder Terrassenplatten einige Vorteile. So lässt sich Holz leichter Schneiden als Fliesen und auch die Verlegung der Holzdielen ist um einiges einfacher als das Fliesen legen. Holz erwärmt sich in der Sonne sehr viel schneller als ein Steinbelag, so dass die Holzterrasse im Frühjahr früher nutzbar ist als eine Terrasse mit Fliesenbelag, da die Wärme des Holzes die Füße warm hält.



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Die folgende Bauanleitung gibt Informationen über die Holzarten die für eine Holzterrasse in Frage kommen und zeigt Möglichkeiten der erforderlichen Unterkonstruktion auf. Für eine Holzterrasse sollte man nicht irgendein Holz wählen, nur weil es gerade billig angeboten wird. In keinem Fall darf unbehandeltes Fichten oder Kiefernholz zum Bau einer Holzterrasse verwendet werden.

Bauanleitung Holzterrasse Unterkonstruktion

Bauanleitung Holzterrasse Unterkonstruktion

Holzterrassen Bauanleitung selber bauen

Bau einer Holzterrasse verwendet werden. Auch mit einem Holzschutzanstrich behandeltes Fichten oder Kiefernholz hat nur eine begrenzte Haltbarkeit von maximal 15 Jahren. Besser ist die Verwendung von thermisch behandeltem Buchenholz oder Kiefernholz. Das sogenannte Thermoholz hält angeblich genauso lange wie Teakholz. Wer lieber natürliches unbehandeltes Holz für den Bau der Holzterrasse verwenden will, der kann auch auf Tropenholz zurückgreifen.



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Ein bewährtes Tropenholz für den Holzterrassenbau ist Bankiraiholz. Auch Bambusholz wird seit neustem zum Bau von Holzterrassen verwendet, da es sehr widerstandsfähig ist und außerdem zu den schnell nachwachsenden Rohstoffen zählt, so dass die Natur durch die Bambusrodung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer seine Holzterrasse selber bauen will, der sollte sich als nächstes Gedanken über die Unterkonstruktion machen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für die Unterkonstruktion einer Holzterasse. Gleich für welche Art der Unterkonstruktion man sich auch entscheidet, in jedem Fall muss gewährleistet sein dass das Regenwasser mit einem leichten Gefälle vom Haus weg abfließen kann. In keinem Fall dürfen die Holzbohlen bzw. die Terrassendielen direkten Kontakt mit dem Erdreich haben, da sie ansonsten schon nach wenigen Jahren zu faulen anfangen. Eine Möglichkeit ist, das Erdreich im Bereich der Terrasse ca. 20 cm Tief auszugraben und dann mit einer wasserdurchlässigen Kiesschicht aufzufüllen. Auf diese Weise wird die Holz – Unterkonstruktion vor Staunässe geschützt. Dennoch bietet diese Art der Unterkonstruktion für die Auflagebalken der Terrassendielen keinen vollständigen Feuchtigkeitsschutz, da immer Nässe vom Boden her zu den Balken diffundieren kann. Die neben stehende Bauanleitung zeigt eine Unterkonstruktion für Holzterrassen, bei der alle Tragbalken und Holzdielen vom Erdboden isoliert sind. Als Fundament werden hier Betonpfosten verwendet, die ca. 50 cm tief in die Erde eingelassen werden.



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Diese speziellen Betonpfosten sind in Baumärkten erhältlich. In die Betonpfosten werden verstellbare Metallager eingelassen, an denen die Tragbalken der Holzterrasse befestigt werden. Ca. alle 60 cm wird ein Betonpfosten mit einem Erdbohrgerät, dass man in jedem Baumarkt ausleihen kann, in den Boden eingelassen. Daraus ergibt sich ein Abstand von ca. 60 cm für die Tragbalken. Auf den Tragbalken werden nun die Terrassendielen mit feuerverzinkten Schrauben oder noch besser mit Edelstahlschrauben befestigt, da herkömmliche Schrauben zu schnell verrosten.