Kirschlorbeer düngen

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Als sehr schnellwüchsige immergrüne Pflanze erfreut sich der Kirschlorbeer immer größerer Beliebtheit. Allerdings benötigt die eigentlich recht anspruchslose Pflanze in unseren Breitengraden eine spezielle Pflege, da die kalten Winter bei uns für den Kirschlorbeer sehr anstrengend sind.



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Der beste Zeitpunkt zum Düngen des Kirschlorbeer ist das Frühjahr, zu Beginn der Vegetationsperiode. Spätestens im August sollte man mit dem Düngen aufhören, damit sich die Pflanze auf den Winter vorbereiten kann. Wenn durch eine zu späte Düngung im Herbst noch Triebe heranwachsen, so werden diese im Winter erfrieren.  Damit der Kirschlorbeer kräftig wächst, benötigt er sehr viele Nährstoffe. Im Frühjahr ist es ratsam den Kirschlorbeer mit einem Volldünger zu düngen. Während es im August sinnvoll ist, die Pflanze mit einem Kalidünger auf den Winter vorzubereiten, der Kali bewirkt, dass das Holz der jungen Triebe ausreift.

Kirschlorbeer düngen im Herbst

Den Kirschlorbeer kann man natürlich auch mit organischem Dünger wie abgelagertem Kuhmist düngen, dem man Hornspäne, Gesteinsmehl und Blaukorn zufügen kann. Diese Düngermischung ist insbesondere bei neu gepflanzten Kirschlorbeer- sträuchern sinnvoll, da sie eine gute Vorratsdüngung gewährleistet.



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Allerdings sollte man bei Verwendung von Blaukorn dieses sehr vorsichtig dosieren. Auch das Mulchen im Herbst ist für den Kirschlorbeer sehr wichtig. Zum einen Erhält der Kirschlorbeer durch den sich zersetzenden Mulch Nährstoffe, zum anderen schützt die Mulchschicht die Wurzeln vor Frost und reguliert den Wasserhaushalt der Pflanzen, da der Mulch ein Austrocknen des Bodens verhindert. Im darauf folgenden Frühjahr kann man den Kirschlorbeer mit organischem Dünger, der mit Hornspänen gemischt wird düngen.  Wem diese Art der Düngung zu aufwendig ist, der kann auch auf fertigen Flüssigdünger zurückgreifen, den man dem Gießwasser beimengt.