Leisehäcksler Test und Vergleich

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Gartenabfälle wie Zweige und Äste lassen sich mit einem Gartenhäcksler zerkleinern, so dass man diese Kompostieren oder als Mulch verwenden kann. Man unterscheidet bei den Gartenhäckslern zwei verschiedene Systeme: Den Walzenhäcksler, auch Leisehäcksler genannt und den viel lauteren Messerhäcksler. Im Folgenden wird ein Vergleich und ein Test der beiden Häcksler durchgeführt:



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Leisehäcksler Test-Kriterien

  • Der Leisehäcksler bzw. der Walzenhäcksler besitzt im Inneren eine Walze, die Gegen eine Metallplatte drückt. Durch Rotation der Walze wird das Schnittgut in den Häcksler gezogen und dann zwischen der Walze und der Metallplatte zermalmt.
  • Der Messerhäcksler hingegen ist mit schnell rotierenden Messern ausgestattet, die das Schnittgut fein zerschneiden, wobei das Schnittgut mit der Hand nachgeführt wird.
  • Der Leisehäcksler hat im Vergleich zum Messerhäcksler den Vorteil, dass beim Häckseln bei weitem nicht soviel Lärm entsteht. Bei den meisten Leisehäckslern leigt der Lärmpegel bei ca. 75 db, während Messerhäcksler oft 95 db überschreiten. Pro 10 db empfindet man den Lärm doppelt so Laut, d.h. ein Messerhäcksler  produziert 3 mal soviel Lärm wie ein Leisehäcksler.

    Ein weiterer Vorteil des Leisehäckslers ist, dass dieser die Arbeit weitgehend selbstständig verrichtet, da das Schnittgut von alleine eingezogen wird, während man beim Messerhäcksler ständig nachstopfen muss.

  • Der Nachteil beim Leisehäcksler ist, dass das zermalmte Häckselgut sehr grob und zum Kompostieren nicht gut geeignet ist. Man kann das Häckselgut daher nur als Mulch verwenden.

    Der Messerhäcksler produziert sehr feines Häckselgut, dass sehr gut zum Kompostieren geeignet ist.

    Der Nachteil des Messerhäckslers ist, dass man das Schnittgut mit relativ viel Kraft nachstopfen muss. Und es bei hartem Holz häufig zum Verklemmen der Messer kommt. Zum Häckseln von weichem und dünnem Schnittgut ist der Messerhäcksler bestens geeignet, während es bei weichem Schnittgut beim Leisehäcksler zum verstopfen kommen kann.

    Vergleicht man die Schnittleistung des Leisehäckslers mit der des Messerhäckslers, so schafft ein Messerhäcksler mit vergleichbarer Motorleistung ca. 30% mehr.



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  • Folgende Test Kriterien sollte man beim Kauf eines Leisehäckslers bzw. eines Messerhäckslers beachten:

    Die Motorleistung ist mit Sicherheit ein wichtiges Kriterium beim Test eines Gartenhäckslers. Wenn dicke Äste gehäckselt werden sollen so ist ein Häcksler mit 380V Motor die bessere Wahl, da 220V Häcksler max. 2000 Watt Leistung haben.

    Neben der Motorleistung ist auch die maximale Schnittgutstärke ein wichtiges Test Kriterium, dass zum Vergleichen der verschiedenen Häcksler gut geeignet ist.

    Beim Kauf eines Messerhäckslers ist es ratsam, wenn man auch auf die Motorübersetzung schaut, da diese maßgeblich die Schnittleistung bestimmt.

Auch der beim Häckseln entstehende Lärm ist ein wichtiges Kriterium bei einem Gartenhäcksler Test. Insbesondere beim Kauf eines Messerhäckslers sollte man den Lärmpegel beachten, da einige Geräte sogar Werte über 100 db erzeugen.



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