Lötstation Test und Vergleich

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Wenn man professionelle Lötarbeiten an empfindlichen elektronischen Bauteilen wie z.B. Transistoren oder ICs durchführen will,  reicht ein herkömmlicher Lötkolben nicht aus, da diese Bauteile bei zu großer Hitze zerstört werden. Zum Löten von empfindlichen Bauteilen ist eine Lötstation sehr zu empfehlen. Bei einer Lötstation lässt sich die Temperatur stufenlos einstellen, so dass diese an die zu lötenden Bauteile angepasst werden kann. Die im Fachhandel angebotenen Lötstationen unterscheiden sich im Preis, der Leistung und der Ausstattung. Die nachfolgende Aufstellung zeigt wichtige Test Kriterien, auf die man beim Kauf einer Lötstation achten sollte. In keinem Fall sollte man den Preis bei einem Vergleich bzw. Test von Lötstationen als wichtigstes Kriterium heranziehen. Viel wichtiger als der Preis ist das Gesamtkonzept, das die Lötstation bietet. Diese besteht aus einem Lötkolben mit Halterung, dem Transformator und der elektronischen Regeleinheit mit Temperaturüberwachung.



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Lötstation Test

  • Ein ganz wichtiges Test Kriterium ist die Ergonomie des Lötkolbens. Der Lötkolben sollte gut in der Hand liegen und auch nicht allzu schwer sein, da langes Arbeiten ansonsten sehr schnell zur Ermüdung der Hand führen kann.
  • Auch die Leistung der Lötstation ist ein wichtiges Kriterium. Die Leistung sollte so gewählt werden, dass man alle Lötarbeiten problemlos durchführen kann. Wenn die Leistung der Station zu gering ausgewählt wird, kann es sein, dass der Lötkolben die notwendige Temperatur nicht aufbringt. In jedem Fall reagiert der Lötkolben bei zu geringer Leistung  auf einen Temperaturwechsel träge, so dass lange Wartezeiten zwischen verschiedenen Lötarbeiten entstehen. Auch die Aufheizphase des Lötkolbens dauert bei einer leistungsschwachen Lötstation länger.
  • Ein weiterer Punkt, der beim Kauf einer Lötstation beachtet werden sollte, ist die Temperaturregelung und Überwachung. Früher verfügten die meisten Lötstationen über eine analoge Temperaturregelung und Überwachung. Die Löttemperatur konnte nur über einen Drehknopf am Potentiometer eingestellt werden und war nicht auf einem Display sichtbar, so dass man großes Vertrauen haben musste, ob die eingestellte Temperatur auch wirklich erreicht bzw. beim Löten auch gehalten oder gar den eingestellten Wert überschreitet.



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  • Die meisten modernen Lötstationen verfügen heute über eine digitale Temperaturanzeige, die die momentane Temperatur genau anzeigt, so dass diese nicht zu hoch oder zu niedrig sein kann. Auch wenn analoge Lötstationen ohne digitale Temperaturanzeige sehr billig angeboten werden, so sollte man doch besser eine digitale Station kaufen.
  • Der regelbare Temperaturbereich sollte bis ca. 450° Celsius reichen, damit man alle anfallenden Lötarbeiten problemlos durchführen kann.
  • Wichtig ist auch, dass man beim Kauf der Lötstation darauf achtet, dass Zubehör wie z.B. verschiedene Lötspitzen leicht nachzukaufen sind.



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