Moosvernichtung im Rasen

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Moss im Rasen tritt vor allem in Frühjahr und im Herbst auf. Bevor man mit der Moosvernichtung im Rasen beginnen kann, sollte man sich Gedanken über die Ursachen für den Moosbefall machen. Denn nicht jede Rasenfläche wird gleichermaßen von Moosbewuchs befallen. Moos benötigt ganz bestimmte Voraussetzungen um gedeihen zu können. Werden diese Voraussetzungen eliminiert, so verschwindet auch das Moos.



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Die Ursachen für das Mooswachstum im Rasen sind meist folgende: Durch Nährstoffmangel im Boden wird das Mooswachstum stark begünstigt. Der Nährstoffmangel kann durch einen zu dünnen Mutterboden oder durch die Bodenzusammensetzung verursacht werden. Auch Staunässe kann eine Ursache für starkes Mooswachstum sein. Oft wird Staunässe durch verdichteten Boden begünstigt.

Moosvernichtung im Rasen: Rasendünger mit Moosvernichter

Auch Schatten begünstigt das Mooswachstum. Nicht nur Boden und Standortfaktoren haben Einfluss auf den Moosbefall. Die Rasenpflege spielt bei der Moosvernichtung eine entscheidende Rolle. Ein saurer Boden ist manchmal auch für übermäßiges Mooswachstum verantwortlich, wobei der ph-Wert des Bodens in Bezug auf des Moos im Rasen oft überbewertet wird.  Wer eine nachhaltige Moosvernichtung im Rasen will, der sollte in jedem Fall mit der Ursachenbekämpfung anfangen, bevor chemische Mittel zum Einsatz kommen. Staunässe kann man durch Auflockern des Bodens erreichen. Oft ist es sinnvoll dem Boden Sand beizumengen, der den Boden durchlässiger macht. Falls diese Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, so ist es ratsam eine Drainage zu verlegen, die das Stauwasser abfließen lässt.



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Wenn die Rasenfläche stark verschattet ist, so sollte in jedem Fall Schattenrasen gesäht werden, da dieser auch bei Schatten recht schnell und dicht wächst, so dass das Moos sich nicht ausbreiten kann. Damit die Moosvernichtung im Rasen schnell und effektiv ist, kann ein Moosvernichter mit Rasendünger verwendet werden, der in kurzer Zeit das Moos im Garten beseitigt und dem Boden genügend Nährstoffe zuführt, so das der Rasen dicht wächst, so dass das Moos erst gar nicht gedeihen kann. Neben diesen Maßnahmen zur Moosvernichtung im Rasen spielt die Rasenpflege eine entscheidende Rolle. Im Frühjahr und Herbst ist das Vertikutieren des Rasens unerlässlich. Mit einem Vertikutierer lässt sich das Moos und der Rasenfilz schnell entfernen, so dass die Nährstoffe besser in den Boden eindringen können. Der Vertikutierer sollte dabei  in Bahnen über Kreuz bewegt werden, damit dass Moos gründlich aus dem Rasen entfernt wird. Aber nicht nur das Vertikutieren  ist für die Moosvernichtung im Rasen entscheidend. Auch der regelmäßige Rasenschnitt ist sehr wichtig. Die Schnitthöhe sollte den Gegebenheiten angepasst werden.



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Sie beträgt bei einem Sport und Spielrasen ca. 35-50 mm. Bei Trockenheit sollte man den Rasen um einen Zentimeter weniger kürzen. Auch in Schattenlagen ist es ratsam den Rasen bei ca. 50 mm zu halten. Wenn der ph-Wert des Bodens zu stark im sauren Bereich liegt, so kann man den Boden Kalken, damit sich der ph-Wert wieder normalisiert. Werden alle oben genannten Maßnahmen zur Moosvernichtung im Rasen ausgeführt, so sollte Moos im Garten eigentlich kein Problem mehr sein.