Mutterboden Preis und Kosten richtig kalkulieren

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Bei dem sogenannten Mutterboden handelt es sich um einen sehr wertvollen, humusreichen Oberboden, der in keinem Fall auf einer Deponie entsorgt werden darf. Bei dem hohen Mutterboden Preis, wäre eine Entsorgung auch aus ökonomischer Sicht absolut nicht sinnvoll. Wenn man Mutterboden bei einem Gartenbauunternehmen zukaufen muss, so sollte man mit Preisen von 20 – 30 Euro pro m³ kalkulieren.



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Dieser relativ hohe Muttererde Preis ergibt sich zum einen aus den Transportkosten, den Lagerkosten und den Kosten für die Bodenbehandlung. Mutterboden wird in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten. Die Preise für herkömmlich gesiebten Mutterboden sind in der Regel am günstigsten, während mit Komposterde angereicherte Muttererde meist wesentlich teurer ist.

Mutterboden Preis und Kosten pro m³

Deshalb ist es ratsam bei einem Bauvorhaben, den Mutterboden bei Seite zu schieben und auf dem eigenen Grundstück zu lagern. Wenn der Mutterboden bei einer Gartenbaufirma zwischen gelagert werden muss, so kommen zu den Lagerkosten noch die Transportkosten, die den Preis für die Muttererde unnötig nach oben treiben. Wenn man den Mutterboden auf dem eigenen Grundstück lagert so liegen die Preise für das Ausplanieren des Bodens bei ca. 3,5-4,5 Euro pro m³.



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Es zeigt sich also, dass man eine Menge an Kosten einsparen kann, wenn der Mutterboden auf dem Grundstück gelagert wird. Für den Fall, dass überschüssiger Mutterboden, der zur Gartenanlage nicht gebraucht wird, vorhanden ist, sollte man versuchen diesen zu verkaufen. Oft benötigt jemand dringend Mutterboden und ein anderer will diesen unbedingt los werden. Im Prinzip müssen nur Anbieter und Nachfrager zusammen gebracht werden. Aus diesem Grund haben sich im Internet sogenannte Bodenbörsen gebildet. Die Aufgabe der Bodenbörsen liegt darin, Anbieter und Nachfrager möglichst unkompliziert zusammen zu bringen. Der Mutterboden Preis wird dabei durch Angebot und Nachfrage  bestimmt. In ländlichen Regionen sind die Preise meist günstiger, während in Stadtgebieten relativ hohe Preise für Muttererde bezahlt werden. Wenn sich bei einer Bodenbörse kein geeigneter Anbieter von Mutterboden in der Nähe finden lässt, so kann man sich auch in der Nachbarschaft umhören, ob ein Bauvorhaben geplant oder durchgeführt wird. Oft ist es so, das Anbieter und Nachfrager nahe nebeneinander sind und nichts voneinander wissen. Auch bei der örtlichen Baubehörde kann eine Anfrage manchmal helfen.



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Nur wenn gar keine andere Möglichkeit besteht, oder wenn besonders hohe qualitative Anforderungen an den Boden gestellt werden, ist es ratsam, die Muttererde bei einem Gartenbauunternehmen zu kaufen. Vor dem Kauf von Mutterboden sollte man in jedem Fall die Preise und Kosten genau vergleichen, da die Preisunterschiede bei den verschiedenen Unternehmen oft erheblich sein können.

Alle Angaben ohne Gewähr! Stand 2013