Oberfräse Test und Vergleich

Oberfräse Test

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Wer als Heimwerker viel mit Holz arbeitet und z.B. Möbel baut oder restauriert, für den ist eine Oberfräse ein sehr nützliches Werkzeug. Zudem sind die Preise für Oberfräsen zum Teil recht günstig. Im Fachhandel werden Oberfräsen schon zu Preisen unter 40 Euro angeboten, die in Tests durchaus befriedigende Ergebnisse erzielen und teilweise sogar besser abschneiden als semi – professionelle Geräte, die wesentlich mehr kosten. Allerdings ist es für den Laien nicht so einfach, selber zu testen, welche Oberfräse wirklich brauchbar ist. Unter den zahlreichen vermeintlich günstigen Angeboten sind leider auch solche, von denen man eher Abstand nehmen sollte. Im folgenden werden einige Kriterien aufgeführt, an Hand derer man eine Oberfräse auf ihre Tauglichkeit testen kann. Die Testkriterien gelten für Oberfräsen aller Preissegmente.



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Oberfräse Test

  • Damit eine Oberfräse auch mit größeren Fräsern betrieben werden kann, muss diese über ausreichende Leistungsreserven verfügen. Daher sollte der Fräsmotor mindestens über 1000 Watt Leistung verfügen.
  • Ein weiters wichtiges Kriterium für einen Test ist der Pinolenhub. Ein Hub von mindestens 50 mm ist zu empfehlen. Beim Testen der Hublänge sollte man auch auf die Leichtgänigkeit des Mechanismus achten. Häufig hakt der Hub bei billig verarbeiteten Oberfräsen, so dass ein genaues Einstellen der Fräshöhe sehr schwierig sein kann.
  • Des weiteren muss sich der Fräser in jeder Höhe absolut fest arretieren und auch wieder leicht lösen lassen.
  • Damit man präzise Nuten fräsen kann, ist ein stabiler Parallelanschlag erforderlich. Daher ist es ratsam darauf zu achten, dass der Parallelanschlag verwindungssteif ist und sich in jeder Position feststellen lässt. Man kann den festgestellten Parallelanschlag durch Drücken mit der Hand testen, ob dieser eine ausreichende Stabilität besitzt. Lässt dieser sich leicht verwinden, so sollte man vom Kauf der Oberfräse eher absehen.



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  • Natürlich ist auch der Werkzeugwechsel bei einem Test ein wichtiges Kriterium. Die Fräser werden in der Regel mit Spannzangen im Fräsfutter gehalten, da beim Fräsen sehr hohe Kräfte auftreten, denen ein herkömmliches Bohrfutter nicht gewachsen ist. Der Fräserwechsel wird daher in der Regel mit einem speziellen Schraubenschlüssel durchgeführt. Damit das Wechseln einfach von statten geht, muss die Fräswelle leicht zu arretieren sein. Des weiteren ist es erforderlich, dass das Spannzangenfutter gut zugänglich ist, so dass man den Schraubenschlüssel problemlos ansetzen kann.
  • Auch die leichte Bedienbarkeit des Ein/Aus Schalters sollte bei einem Test genau geprüft werden. Während dem Fräsen muss sich dieser problemlos und ohne zu haken bedienen lassen.
  • Fazit: Man kann durchaus sehr günstige und brauchbare Oberfräsen im Fachhandel finden. Wenn diese Geräte nicht im Dauereinsatz verwendet werden sollen, so ist man mit diesen Oberfäsen gut bedient. Für einen Dauereinsatz ist es allerdings ratsam Markenprodukte zu verwenden, da die Wellenlagerung und der Fräsmotor in der Regel eine wesentlich längere Haltbarkeit besitzen.



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