Schweißgeräte Test und Vergleich

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Elektro Schweißgeräte sind heute sehr erschwinglich geworden, so dass die Anschaffung auch für Heimwerker durchaus überlegenswert ist. Für den Heimwerker ohne Schweißerfahrung stellt sich die Frage welches Schweißgerät am besten ist. Im folgenden wird ein Vergleich zwischen einfachen Elektroden Schweißgeräten und sogenannten Kombischweißgeräten, die mit und ohne Schutzgas betrieben werden können, angestellt. Danach werden wichtige Kriterien für einen Schweißgeräte Test zusammengestellt. Einfache Elektroden Schweißgeräte haben den großen Vorteil dass diese sehr günstig im Fachhandel angeboten werden. Die Preise für diese Geräte fangen schon bei ca. 100 Euro an. Je nach Leistung eigen sich diese Schweißgeräte zum Schweißen von dicken Blechen zwischen 2-10 mm. Allerdings ist das Schweißen mit einem Elektrodenschweißgerät nicht ganz so einfach, wie mit einem Kombi Schutzgasschweißgerät. Das Elektroden Schweißen erfordert etwas mehr Geschick und Erfahrung.



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Zudem müssen die Schweißnähte nach dem Schweißen noch von er Schlacke gereinigt werden, was einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet. Auch das gleichmäßige Führen der Schweißelektrode ist etwas schwieriger, als das Führen der Pistole eines Schutzgasschweißgerätes. Wer allerdings dicke Bleche kostengünstig schweißen will, ist mit einem Elektrodenschweißgerät gut bedient, vorausgesetzt man bringt das notwendige Geschick auf. Wer dünne Bleche Schweißen will, wie z.B. Kfz-Bleche, der wird um ein Schutzgasschweißgerät nicht herumkommen. Die Preise für Schutzgasschweißgeräte fangen bei ca. 400 Euro an und liegen damit deutlich über den Preisen von Elektrodenschweißgeräten. Im Folgenden werden einige wichtige Kriterien für einen Schweißgeräte Test für Elektroden- scheißgeräte aufgeführt.

Schweißgeräte Test und Testkriterien

  • Ein sehr wichtiges Test Kriterium für ein Schweißgerät ist natürlich die Stromleistung. Wichtig ist auch dass das Elektrodenschweißgerät mit 220V Wechselstrom und 380V Drehstrom betrieben werden kann. Die Leistung sollte bei 220V bei ca. 160A und bei 380V bei ca. 200A liegen, damit man auch dicke Bleche schweißen kann.
  • Es ist empfehlenswert auch den Lieferumfang des Schweißgerätes genau unter die Lupe zu nehmen. Enthalten sein  sollte sowohl ein Netzkabel für 380V als auch ein Adapterkabel für 220V enthalten. Von Vorteil ist es auch, wenn ein Schweißschutzschirm im Lieferumfang dabei ist.



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  • Ein weiteres Kriterium für einen Schweißgeräte Test ist die technische Ausstattung des Gerätes. Da die meisten Elektrodenschweißgeräte sehr schwer sind, sollte dieses über Rollen verfügen, damit man dieses leicht transportieren kann. Damit man ungehindert arbeiten kann, müssen die Kabel für die Masseklemme und für den Elektrodenhalter lang genug sein. Günstig ist es auch, wenn das Schweißgerät über eine Elektrodenablage am Gerät selber verfügt. Der Schweißstrom sollte sich stufenlos regulieren lassen und problemlos von 220V auf 380V umschalten lassen. Damit der Trafo des Schweißgerätes nicht überlastet werden kann, sollte dieses über einen Thermowächter verfügen, der es bei Überlastung die Stromzufuhr abschaltet.



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