Tauchpumpe Test und Vergleich

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Unter einer Tauchpumpe versteht man eine  Pumpe, deren Pumpenkörper vollständig in das Medium eintaucht. D.h. das Gehäuse der Pumpe muss absolut dicht sein. Bei Tauchpumpen unterscheidet man in der Regel Schmutzwasserpumpen von Brunnenpumpen. Die Kriterien beim einem Tauchpumpen Test sind teilweise je nach Pumpenart verschieden. Im Folgenden werden einige wichtige Kriterien für einen Tauchpumpen Test aufgezeigt:



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  • Sowohl für Schmutzwasser- als auch für Brunnen – Tauchpumpen sind die Leistungsdaten bei einem Test wichtige Kriterien. Bei Schmutzwasser- Tauchpumpen  ist meistens die Förderleistung in Liter pro Stunde das entscheidende Test Kriterium. Bei Brunnenpumpen ist eher die Förderhöhe das wichtigste Test Kriterium bei den Leistungsdaten. Bei einer Schmutzwasser Tauchpumpe ist in den meisten Fällen eine Förderhöhe von 8 m ausreichend, während die Förderhöhe bei Brunnenpumpen je nach Tiefe des Brunnens bei  ca. 40 m liegen sollte. Eine Schmutzwasserpumpe wird in der Regel zum Auspumpen von Becken oder vollgelaufenen Kellern eingesetzt. Bei diesen Anwendungsfällen ist es wichtig, das die Pumpe über eine hohe Förderleistung in Liter pro Stunde besitzt. Die Förderleistung sollte je nach Anwendungsfall bei ca. 10000 L pro Stunde liegen. Bei einer Brunnenpumpe ist eine Förderleistung im privaten Bereich von ca. 2500 L pro Stunde meistens ausreichend.



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  • Natürlich ist auch die Qualität ein wichtiges Kriterium bei einem Tauchpumpen Test. Bei Schmutzwasserpumpen wird das Gehäuse bei den Pumpen im billigen Preissegment aus Kunststoff gefertigt. Auf Grund des geringen Druckaufbaues in der Pumpe ist dies bei den meisten Pumpen auch ausreichend. Wichtig ist dass der Anschlussstutzen für den Pumpenschlauch stabil gefertigt ist. Von Pumpen, bei denen der Stutzen schon von Hand leicht verbogen werden kann, sollte man besser die Hände lassen. Das Laufrad in der Pumpe sollte aus Metall oder glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt sein. Bei Brunnenpumpen tritt  im Pumpengehäuse ein sehr Hoher Druck auf (meistens 4-10 bar). D.h. das Pumpengehäuse sollte in jedem Fall aus Edelstahl gefertigt sein, um den hohen Innendruck Stand halten zu können.
  • Auch die Länge der Anschlussleitung ist ein wichtiges Kriterium bei einem Tauchpumpen Test. Während bei einer Schmutzwasserpumpe in den meisten Fällen eine Länge der Anschlussleitung von ca. 10 m ausreichend ist, sollte eine Brunnenpumpe mindestens über eine Leitung von 20 m Länge verfügen.
  • Ein weiteres Testkriterium sind die Prüfsiegel. In jedem Fall sollte eine Tauchpumpe über ein CE und/ oder VDE Prüfsiegel verfügen. Von Pumpen die über keines der bekannten Prüfsiegel verfügen, ist es ratsam besser vom Kauf abstand zu  nehmen, da dies ein Sicherheitsrisiko darstellen können.



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Fazit: Mit Sicherheit ist auch der Preis für eine Tauchpumpe ein wichtiges Test Kriterium. Allerdings sollte man auch die oben genannten Kriterien bei der Kaufentscheidung mit einbeziehen, da es beim Kauf in erster Linie auf das Preis / Leistungsverhältnis ankommen sollte.