Welche Heizkörper gibt es?

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Neben einer Fußbodenheizung, einer Wandheizung oder Heizleisten werden moderne Gebäude immer noch mit Heizkörpern, die an den Wänden angebracht sind, ausgestattet. Im Fachhandel werden hauptsächlich Kompaktheizkörper,  Plattenheizkörper, Flachheizkörper, Planheizkörper Röhrenheizkörper, Aluminiumheizkörper bzw. Niedertemperatur – Heizkörper angeboten.



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Für welche Heizkörper man sich entscheiden sollte, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und natürlich vom Geschmack ab. Am häufigsten werden Kompaktheizkörper eingesetzt, die zur Klasse der Flachheizkörper gehören. Kompaktheizkörper sind sehr leicht zu montieren. Die Heizkörper werden mit einem Thermostatventil an den Heizungskreislauf angeschlossen. Kompaktheizkörper werden mit einer profilierten oder glatten Oberfläche angeboten.

Welche Heizkörper sind besser? Vorteile und Nachteile von verschiedenen Heizkörpern

Die Heizkörper können je nach Ausführung entweder seitlich  oder von unten angeschlossen werden. Idealerweise sollte man diese Heizkörper unter Fenstern montieren, damit die die kühle eintretende Luft mit der warmen aufsteigenden Luft besser vermischen kann.

Röhrenheizkörper sind aus einzelnen Elementen aufgebaut, so dass die Heizleistung und auch die Größe sehr flexibel an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden können. Die Röhren können nebeneinander und auch hintereinander angeordnet sein. Röhrenheizkörper kann man ideal im Bad einsetzen, da man die waagrechten Röhren als Handtuchhalter bzw. Handtuchtrockner verwenden kann.

Aluminiumheizkörper sind eine echte Alternative zu herkömmlichen Flachheizkörpern aus Stahl, da Aluminiumheizkörper sich schneller erwärmen und schon bei kleinen Oberflächen sehr viel Wärmeenergie abgeben. Aluminiumheizkörper werden hauptsächlich in Kombination mit der Brennwerttechnik und Niedertemperaturheizungs- anlagen eingesetzt, können aber auch mit Solarheizungen oder Ölheizungen betrieben werden.



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Plattenheizkörper bestehen aus Stahlblech und sind einreihig oder mehrreihig aufgebaut. Oft ist die Ventilgarnitur schon im Heizkörper integriert, wobei der Anschluss von unten erfolgt, so dass man die Rohre nicht sieht. Diese Heizkörper werden auch als Ventilheizkörper bezeichnet. Sie geben ca. 40% der Wärme als Strahlungswärme ab.

Welche Heizkörper besser sind, hängt vom Einsatzort, der Heizungsanlage und natürlich auch von den finanziellen Möglichkeiten ab. Um die Entscheidung zu erleichtern, welche Heizkörper besser sind, werden im nachfolgenden nochmals die Vorteile und die Nachteile der einzelnen Heizkörper aufgelistet.

  • Die Vorteile von Kompaktheizkörpern sind, dass diese einfach zu montieren sind und zudem zu recht günstigen Preisen erhältlich sind. Nachteilig ist, dass herkömmliche Kompaktheizkörper nicht so schnell warm werden wie Aluminiumheizkörper.
  • Röhrenheizkörper können sehr flexibel in ihrer Größe und ihrer Heizleistung an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dies Heizkörper im Bad als Handtuchtrockner einsetzten kann. Nachteilig ist der meist höhere Preis von Röhrenheizkörpern im Vergleich zu Kompaktheizkörpern gleicher Leistung.



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  • Der große Vorteil von Aluminiumheizkörpern ist, dass diese sehr schnell warm werden und schon bei sehr kleiner Oberfläche viel Wärme abgeben. Aluminiumheizkörper sind auch sehr hygienisch, da diese antistatisch sind, so dass sich kaum Staub auf der Heizfläche ablagern kann. Die einzelnen Elemente von Aluminiumheizkörpern können beliebig aneinander gereiht werden, um die notwendige Heizleistung zu gewährleisten. Ein Nachteil von Aluminiumheizkörpern ist der höhere Preis im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern aus Stahl.