Wiesenmäher

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Der Wiesenmäher ist auch unter den Namen Allmäher, Wildwuchsmäher, Geländemäher, und Gestrüppmäher bekannt. Wiesenmäher erfreuen sich nach der Zulassung durch die Sicherheitsinstitutionen auch in Deutschland an großer Beliebtheit. Wie zu erwarten waren für den deutschen Markt eine Reihe von technischen Änderungen notwendig, um den Wiesenmäher für den heimischen Markt sicher zu machen.  Vom herkömmlichen Rasenmäher unterscheidet sich der Wiesenmäher durch einen stärkeren Antrieb, besserer Geländegänigkeit, und dem meist sehr robust ausgelegten Mähwerk.



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Wiesen die nur ein paar mal pro Jahr gemäht werden sollen, sind für den Wiesenmäher bestens geeignet. Dabei ist es unerheblich ob sich hartnäckiges Unkraut und Dornengestrüpp auf der zu mähenden Weise ausgebreitet hat. Das Mähwerk eines Wiesenmähers ist so Robust aufgebaut, dass es mit derartigen Unannehmlichkeiten leicht fertig wird. Man unterscheidet beim Wiesenmäher in der Regel drei verschiedene Schneidwerkstypen. Kreiselmäher besitzen Schneidmesser die waagrecht auf einer Scheibe befestigt sind. Diese Mäher werden vor allem im Garten und Landschaftsbau verwendet. Sichelmähwerke werden auch bei herkömmlichen Rasenmähern eingesetzt. Wiesenmäher die mit einem Sichelmähwerk ausgeststattet sind, besitzen in der Regel einen kräftigeren Antrieb wie herkömmliche Rasenmäher und die Schneidsicheln sind robuster ausgelegt. Derartige Wiesenmäher werden gern auch im privaten Garten eingesetzt, wenn dass Gras nur 1-2 mal pro Jahr geschnitten werden soll.



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Die dritte Gruppe von Wiesenmähern bilden die Schlegelmulcher. Diese besitzen an einer Welle befestigte frei fliegende Schlegel. Diese Art von Zerkleinerungssystem ist extrem robust und wird nahezu mit jedem Bewuchs fertig. Auf der Wiese liegende Steine und Äste können diesem Mähwerk in der Regel nichts anhaben. Das Mähgut wird beim Schlegelmulcher in 5-10 cm lange Stücke zerkleinert und kann auf der Wiese belassen werden. Diese Art von Wiesenmäher hat den Vorteil, dass man sich das Aufsammeln und entsorgen des Mähgutes sparen kann. Zudem erzeugt der Schlegelmulcher bei hohem Gras ein sauberes Schnittbild.



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Wer sich für einen Wiesenmäher mit Schegelschnsidwerk entscheidet hat dem dem ökonomischen Voteil auch ökologische Vorteile, da das zerkleinerte Gras beim verfaulen Nährstoffe an den Boden abgibt. Zudem wird die Wiese durch den Mulch vor dem Austrocknen geschützt.