Windrad selber bauen Anleitung

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Ein Windrad selber bauen ist im Prinzip gar nicht so schwer. Es gibt eine ganze Reihe von Windrad – Typen, die sich mit mehr oder weniger Aufwand für den Selbstbau eignen. Wer handwerklich nicht so versiert ist, der kann auch auf einen der zahlreich angebotenen Windrad – Bausätze zurückgreifen.  Handwerklich geschickte Heimwerker können ein einfaches Windrad ohne großen finanziellen Aufwand selber bauen.



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Als Material kommt neben Holz auch Kunststoff, Aluminium oder Edelstahl in Frage. Holz ist das Material, dass sich am einfachsten verarbeiten lässt, während Metalle nur mit speziellen Schneidwerkzeugen bearbeitet werden können und somit  eher für versierte Heimwerker geeignet sind. Wenn das Windrad zur Gartendekoration dienen soll, so ist Holz wahrscheinlich das Material der Wahl. Besonders dekorativ sehen Windräder mit mehreren Flügeln aus, bei denen die Achse Horizontal auf einem Mast gelagert wird.

Windrad selber bauen Bauanleitung

Der Rotor des Windrades lässt sich recht einfach aus einer runden 10 cm dicken Holzscheibe herstellen, die seitlich in gleichmäßigen Abständen ca. 2 cm tief angebohrt wird. Die Bohrungen dienen zur Aufnahme der Rotorblätter, die mit Zapfen an der Holzscheibe befestigt werden. Die Rotorblätter des Windrades werden aus wasserfest verleimten Schichtholz hergestellt. Am Fuss der Rotorblätter wird jeweils ein keiner Holzklotz der mit einem Einschnitt versehen ist, so dass das Rotorblatt eingeschoben  und verleimt werden kann.



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Auf der anderen Seite wird der Holzklotz mit einer Bohrung für den Holzzapfen angebohrt,  so dass man den Rotor mit dem Zapfen an der runden Holzscheibe befestigen kann. Die einzelnen Rotoren werden dabei in einem günstigen Winkel zur Rotorachse befestigt, so dass sich das Windrad schon bei leichtem Wind drehen kann.  Durch die runde Holzscheibe wird mittig ein Loch für die Rotorachse gebohrt. Die Rotorachse wird nun  in diesem Loch verleimt. Das Lager für die Rotorachse wird aus einem ca 5-7 cm starkem Rundholz hegestellt, dass mittig mit einer Bohrung versehen wird, die ca. 2/10 mm größer ist als die Rotorachse. Durch die etwas größere Bohrung ist gewährleistet, dass sich die Rotorachse frei drehen kann. Nun wird die Rotorachse mit den Rotorblättern in die Bohrung geschoben und auf der anderen Seite mit einem Rundholz mit ca. 3 cm Durchmesser das mittig durchbohrt wird, durch Verleimen gesichert. Das so gebaute Windrad kann nun auf einem geeigneten Holzpflock befestigt werden. Hinweis: Man kann natürlich auch eine Windrad zur Stromerzeugung selber bauen. Allerdings benötigt man dafür fundierte Kenntnisse  in der Elektrotechnik, da sowohl der Dynamo bzw. der Generator genau auf die Leistung des Windrades abgestimmt werden muss.



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Eventuelle Leistungsschwankungen des Windrades müssen ausgeglichen werden. Holz als Material ist für ein Windrad zur Stromerzeugung wegen der geringen Haltbarkeit nicht zu empfehlen. Deshalb sollte man sich besser einen Windrad Bausatz anschaffen, bei dem alle Komponenten wie Dynamo, Gleichrichter und Batterie aufeinander optimal abgestimmt sind.