Wippkreissäge Test und Vergleich

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Wer Brennholz zum Heizen benötigt und fertig gespaltenes Holz nicht teuer kaufen will, der muss das Holz selber sägen. Eine sehr sichere und effektive Art größere Mengen an Brennholz zu machen, ist das Sägen mit einer Wippkreissäge. Eine Wippkreissäge arbeitet im Vergleich mit einer herkömmlichen Kreissäge mit einem sehr großen Sägeblatt. Je nach Ausführung der Wippsäge hat das Sägeblatt einem Durchmesser von 450-700 mm, so dass es möglich ist, auch dickere Holzstämme zu sägen. Das Sägeblatt ist zum Schutz vor Verletzungen vollständig von einer Schutzhaube umgeben. Erst beim Ankippen der Wippe wird es frei gegeben, so dass man den eingelegten Holzscheit sägen kann. Die Preise für Wippkreissägen liegen je nach Ausführung zwischen 300-1000 Euro. Beim Kauf einer Wippsäge sollte man folgende Punkte beachten:



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Wippkreissäge Test_Kriterien

  • Vor dem Kauf einer Wippkreissäge ist es wichtig sich Gedanken über die zu sägende Holzmenge zu machen. Die Holzmenge, die man mit einer Wippsäge in einer bestimmten Zeit sägen kann, hängt von der Leistung der Säge ab. Somit ist die Leistung ein sehr wichtiges Kriterium bei einem Wippkreissägen Test. Damit man mit der Brennholzsäge effektiv arbeiten kann ist es ratsam eine Säge mit über 2000 Watt Motorleistung zu kaufen. Wenn größere Mengen an Holz (ab 15 m³) gesägt werden sollten, so ist eine Motorleistung ab 4000 Watt sehr empfehlenswert. D.h. die Wippkreissäge muss mit einem 380 V Stromanschluss ausgestattet sein. Von Vorteil ist es, wenn der Stecker mit Wendepolen zur Drehrichtungskorrektur ausgestattet ist.
  • Neben der Leistung ist natürlich auch das Sägeblatt ein wichtiges Kriterium bei einem Test. Dieses sollte mindestens einen Durchmesser von 450 mm besitzen und mit Hartmetallschneiden bestückt sein. Herkömmliche HSS-Sägeblätter haben beim Brennholzsägen meistens nur eine sehr kurze Standzeit. Wenn auch dicke Holzscheite gesägt werden sollen, so ist ein Sägeblatt mit 700 mm Durchmesser von Vorteil. Eine Schnittleistung von über 200 mm Stärke ist sehr zu empfehlen.



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  • Auch die Länge der Wippauflage ist ein wichtiges Kriterium bei einem Test. Damit man Meterholz sicher auflegen kann sollte die Länge der Wippauflage mindestens 500 mm betragen.
  • Da eine Wippkreissäge ein relativ hohes Gewicht besitzt, ist es ratsam auch das Fahrgestell genau unter die Lupe zu nehmen. Die Räder sollten ausreichend groß dimensioniert sein. Des weiteren ist darauf zu achten, dass man die Wippsäge zum schieben nicht zu weit kippen muss, da der Transport ansonsten sehr anstrengend sein kann. Damit man die Wippkreissäge durch jede herkömmliche Haustüre schieben kann, sollte man bei einem Test auch darauf achten, dass die Breite der Wippsäge nicht über 830 mm liegt.



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